Weitere Verbesserungen für Schüler sowie für Senioren erhofft sich die Verwaltung vom neuen Nahverkehrskonzept, das der Landkreis umsetzt und zum Schuljahresbeginn 2020/2021 an den Start gehen soll.
Stimmen aus den Fraktionen:
Jonas Geissler (CSU):
"Kronach ist eine der sichersten Städte in Bayern und absolut lebenswert", betont Jonas Geissler. Die Entwicklung der Innenstadt, das Mobilitätskonzept die Sanierung der Kindergärten - einiges konnte laut der CSU bewirkt werden, aber vieles sei noch zu tun: "In sechs Jahren bauen wir eines der modernsten Schwimmbäder Oberfrankens", verspricht der Fraktionsvorsitzende. Und: "In sechs Jahren hat Kronach einen Stadtstrand." Außerdem soll die Stadt barrierefreier und fahrradfreundlicher werden und es soll in wenigen Jahren mehr Wohngebiete und Bauland geben.
Ralf Völkl (SPD):
Die Verbesserung des Wohnungsmarktes, sozialer Wohnungsbau, Arbeitsplätze und Hochschule, Akzente für unsere Innenstadt und die Weiterentwicklung unserer Stadtteile waren die Schwerpunkte unserer Fraktion 2019", resümierte Ralf Völkl. Ein klares Ziel für das neue Jahr sei die Aufwertung der Innenstadt mit Neugestaltung der Achse Hussitenplatz, Stadtgraben bis zur evangelischen Kirche im Rahmen der Städtebauförderung. Außerdem müsse für das Projekt "Kronach als Hochschulstandort" die notwendige Infrastruktur geschaffen werden.
Michael Zwingmann (Freie Wähler):
Die Freien Wähler freuen es, dass in den vergangenen zwölf Jahren nicht nur 38 Millionen Euro Schulden abgebaut wurden, sondern gleichzeitig auch 77 Millionen Euro investiert werden konnten, unter anderem in die Festung, den Brandschutz, die Infrastruktur und die Zukunft der Kinder. "Wir werden weiterhin für bodenständige Stadtpolitik stehen", verspricht Michael Zwingmann. "Es gibt noch viele Dinge, die es gilt, abzuarbeiten, wie Kronach zum Hochschulstandort entwickeln, Schaffung von Wohnraum, Ausbau von Kindereinrichtungen und der Festung."
Angela Degen-Madaus (Frauenliste):
"Was die Innenstadt Kronach angeht, sind Grünanlagen leider im Rückzug", berichtete Angela Degen-Madaus in ihrer Rede. "Ein maßgebender Leitfaden zur Gestaltung der Innenstadt, eine ,Gestaltungssatzung‘, ist vonnöten, um unwillkürliches Eingreifen in ein gewachsenes Stadtbild in Zukunft Einhalt zu bieten." Ziel müsse sein, die Stadt wieder grüner zu machen. Für Kronach als Hochschulstandort müssten außerdem nun die Rahmenbedingungen geschaffen werden. Dazu gehörten auch Bauernmärkte und Verkaufsstände mit regionalen Produkten statt Fast-Food-Ketten.
Peter Witton (Bündnis 90/Die Grünen):
Kronach fahrradfreundlicher zu gestalten, ist ein erklärtes Ziel der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Dass elf Prozent aller Wege in der Stadt mit dem Drahtesel zurückgelegt werden, sei eine echte Herausforderung, an der es laut Peter Witton weiter zu arbeiten gilt, genauso wie am Umweltschutz. E-Mobilität sei dabei, ebenso wie regenerative Energien, ein zentrales Thema: "Es müssen preisgünstige Lademöglichkeiten im öffentlichen und im privaten Raum geschaffen werden." Der Ratsherr ruft jeden einzelnen Bürger dazu auf, seinen Betrag zu leisten.