Im Endspurt des Jahres präsentierten sich die Ratsmitglieder noch einmal richtig entscheidungsfreudig und mit überwiegend einstimmigen Beschlüssen. Auf positive Resonanz stieß die Anfrage der Grundschule Weißenbrunn, eine Einsatzstelle für den Bundesfreiwilligendienst (BFD) für die Schule zu beantragen.

"Diese Anregung der Schulleitung wurde in einem Vorgespräch von mir gerne angenommen", informierte Bürgermeister Egon Herrmann (SPD), der auch schon weitergehende Visionen des Schulleiters für unterstützenswert hält. So zum Beispiel die Einführung eines Jugendtreffs, neben der Begleitung der Mittagsbetreuung.


Synergien nutzen

Noch weitere Synergieeffekte könnten sich aus der Anstellung eines BFD-Leistenden ergeben.
Schulleiter Ralf Knöchel, der sich als "Sprachrohr der Kinder" vorstellte, hatte hierzu bereits ein ausführliches Konzept erarbeitet und stellte dies den Räten vor. Erörterungen zu Richtlinien und Voraussetzungen seitens des Gesetzgebers gab die Beraterin für Bundesfreiwilligendienste, Karina Schröder, vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben.

Herbert Spindler (FW) lobte dieses Konzept: "Als familienfreudige Gemeinde können wir dem nur zustimmen. Und wir sind stolz auf unsere Modus- Schule." Die Grundschule Weißenbrunn ist eine von nur sechs Schulen in Oberfranken die den Status und die Auszeichnung Modus-Schule erlangt haben.


Gleich zwei Stellen beantragt

Vom Konzept und der Notwendigkeit sowie der günstigen Kostendarstellung war das Ratsgremium derart überzeugt, dass es die Verwaltung beauftragte, gleich zwei Stellen für den Bundesfreiwilligendienst zu beantragen, vorbehaltlich der Zustimmung der Aufsichtsbehörde.