Die Musik ist sein Leben, deshalb wollte Walter Wich-Herrlein auch Udo Jürgens nacheifern und mit "66 Jahren nochmals was anfangen". Bereits im vergangenen Jahr zu seinen 65. Geburtstag reifte die Idee mit befreundeten Musikern ein Benefizkonzert zu organisieren. Nunmehr standen am Samstag im Kreiskulturraum zahlreiche Musikerinnen und Musiker auf der Bühne, um den Geburtstag des Vorsitzenden des Fachbereichs Musik- und Spielmannswesen im Bayerischen Turnverband zu feiern, aber auch das Flößermuseum Unterrodach und den Turngau Coburg-Frankenwald zu unterstützen, denn dorthin fließt der Reinerlös der Veranstaltung.


Über dreistündiges Konzert

Der Einladung von "Bayerns obersten Turnmusiker" folgten deshalb neben den Flößermusikanten des Turnvereins Unterrodach, dessen musikalischer Leiter Walter Wich-Herrlein ist, auch der Kirchenchor der Michaeliskirche Unterrodach unter der Leitung von Marius Popp sowie der Männerchor des Gesangvereins Unterrodach, geleitet von Rainer Endres. Mit dabei waren auch der Musikverein Höfles-Vogtendorf unter der Leitung von Jürgen Fischer wie auch der Musikverein Weißenbrunn unter der Stabführung von Marco Pfitzner. Das über dreistündige Konzert wurde durch das Landesorchester des Bayerischen Turnverbandes und der Spielgemeinschaft Turngau Coburg-Frankenwald bereichert.
Das Benefizkonzert stand unter dem Motto "Mit 66 Jahren ...", deshalb wurde es auch, wie nicht anders zu erwarten, mit dem Song von Udo Jürgens eröffnet.


Traditionelle Blasmusik

Dabei griff der Initiator selbst zum Mikrofon und zeigte auf, dass mit 66 Jahren noch lange nicht Schluss sei. Begleitet wurde er dabei von seinen Flößermusikanten, die mit einigen Gastmusikern verstärkt wurden.
Seit über 35 Jahren leitet Wich-Herrlein die Flößermusikanten des Turnvereins Unterrodach. Bevor man im abwechslungsreichen Abendprogramm mit schwungvoller Konzertmusik, traditioneller Blasmusik aber auch mit Offenbach und Verdi die Zuhörer begeisterte, griff der Jubilar nochmal zum Mikrofon und erwies mit "Griechischer Wein" noch einmal seine Reverenz an Udo Jürgens.