eil Burggrub konnte nach sieben Monaten Sanierung mit Vollausbau die Bahnhofsiedlung wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Straße bietet eine Aufwertung für den Ortsteil und zugleich wurden neue Bauplätze erschlossen.

Nur noch wenige Kleinigkeiten sind zu erledigen. Bürgermeister Rainer Detsch und Bauamtsleiter Dirk Raupach bestätigten eine ordnungsgemäße Bauausführung und dankten vor Ort Geschäftsführer und Bauleiter Udo Madewitz vom Ingenieurbüro HTS Plan GmbH, Kronach und Matthias Häfner von der Firma STL Sonneberg, für die sehr gute Bauausführung, die gute Zusammenarbeit während der Bauphase sowie für zuverlässige Einhaltung der Termine.

"Mit der Fertigstellung noch vor der Winterperiode haben wir bezüglich des Termins eine Punktlandung hingelegt", zeigte sich der Bürgermeister sehr zufrieden. Im Zug der Baumaßnahme habe die Gemeinde auch die Gelegenheit genutzt, entlang des ehemaligen Bahndammes drei Grundstücke als Bauparzellen auszuweisen und mit zu erschließen.

Voraussetzung geschaffen

Die Errichtung eines Wendehammers am Ende der Ortsstraße Bahnhofsiedlung habe die Erschließung dieses weiteren attraktiven Baugrundes ermöglicht. Der Bürgermeister spricht von einer klassischen Innenverdichtung, indem man bestehende Baulücken attraktiv gestalte und damit die nach wie vor hohe Nachfrage bedienen könne.

Bei der Baumaßnahme handelte es sich um einen klassischen Vollausbau. Dabei wurde auch die Wasserleitung mit erneuert. Im Zug der Erdarbeiten wurde der ehemalige Bahndamm im Bereich Bahnhofsiedlung Nummer 16 bis zum Durchlass des Lochbaches auf einem kurzen Teilstück abgetragen.

Anschließend erfolgte die Neuverlegung der Wasserleitung mit 100er- Rohrleitungen, beginnend am Schieberkreuz in der Schützenstraße, auf einer Länge von immerhin über 400 Meter.

In diesem Zusammenhang wurden auch die veralteten Wasserleitungshausanschlüsse jeweils bis in die Privatgrundstücke neu verlegt.

Beim Ausbau der Bahnhofsiedlung konnte die Bayernwerk Netz GmbH auch die vorhandene 0,4-kV-Freileitung durch Erdkabel ersetzen. Danach erfolgte der Straßenausbau auf einer Länge von etwa 343 Metern und einer Ausbaubreite zwischen den Borden von vier Metern bis 4,70 Metern. Die Borde beziehungsweise die jeweiligen Randbereiche sind mit Granitbordsteinen sowie Granitkleinpflaster angelegt worden.

Mit eingebaut wurde außerdem auch eine Microduct-Verrohrung für eine spätere Glasfaseranbindung. Die Kosten für den Vollausbau der Bahnhofsiedlung mit Erschließung und Erneuerung der Wasserleitung sowie den Einbau von Leerrohren für einen zukünftigen Glasfaserausbau betragen circa 750 000 Euro.

Wertsteigernde Maßnahme

"Das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen", findet der Bürgermeister. "Hochwertiger Straßenbau mit neuer Trinkwasserleitung, leistungsfähige Entwässerung, Rückbau der Dachständer der Elektro- Freileitung mit Ersatz durch Erdkabel sowie die Vorbereitung für Hausanschlüsse mit Glasfaser." Mit dieser Aufzählung von Vorteilen verdeutlichte Bürgermeister Detsch, wie solche Maßnahmen ein Wohngebiet attraktiv halten und die Immobilien in ihrem Wert nicht nur stabil bleiben, sondern in der Regel erheblich davon profitieren.