Am Samstag, 9. September, veranstaltet der Verein "Gemeinsam gegen Krebs" den 15. Run of Hope in Kronach. Der RoH (Lauf der Hoffnung) ist seit 15 Jahren alljährlich eine der größten Benefizveranstaltungen in der Region und findet auf dem Landesgartenschaugelände statt. Er wurde vom gemeinnützigen Verein "Gemeinsam gegen Krebs" in dessen Gründungsjahr 2003 ins Leben gerufen.

Hauptinitiatorin damals wie heute ist die Mutter der "Botschafter fürs Leben", die Onkologin Dr. Martina Stauch. Sie führt seit über 20 Jahren mittlerweile zwei Schwerpunktpraxen für Hämatologie, Onkologie und Gerinnung, inzwischen zusammen mit ihrem Sohn Dr. Thomas Stauch in Kronach und Sonneberg. Aber sie wird nicht müde nach 15 Jahren Vorsitz des Vereins "Gemeinsam gegen Krebs", weiterhin der Motor im Verein zu sein. Der RoH ist alljährlich eine riesige Veranstaltung von Mittag bis Mitternacht, die große Herausforderungen im Vorfeld bedeutet. Bei Dr. Stauch laufen alle Drähte zusammen. Wir haben mit ihr gesprochen.

Wie machen Sie das in ehrenamtlicher Tätigkeit neben all der vielen Verantwortung und Arbeit in Ihren Facharztpraxen?
Martina Stauch: Unser diesjähriges Motto des RoH heißt: Wir sagen Danke! Und das heißt, das Team von GgK sagt Danke und das gilt für mich im Besonderen, denn ohne das gute Team und den Teamgeist wäre das nicht leistbar.

Was bedeutet der 15. RoH für Sie?
Der 15. RoH bedeutet für mich und unseren Verein: Wir sagen Danke. Danke für die Zusammenarbeit aller Beteiligten, für das große Interesse, die enorme Teilnahme am Lauf und an den Veranstaltungen (400 Läufer im Durchschnitt und circa 3000 bis 4000 Besucher an den Abendveranstaltungen). Wir sagen Danke allen Menschen, die uns so im Kampf gegen Krebs unterstützen. Wir sagen Danke allen, die uns als Botschafter fürs Leben begleiten und so selbst zum Botschafter werden. Wir sagen Danke für das große Vertrauen, das Sie uns entgegen bringen. Wir sagen Danke all unseren Helfern und Sponsoren. Wir gemeinsam, das macht uns stark.

Haben sich Ihre Vorstellungen von damals, erster Lauf 2003, erfüllt?
Ja, wir haben Krebs aus der Anonymität ans Licht gehoben, wir begegnen Krebs gemeinsam und nehmen so seinen Schrecken. Wir klären mit unserer Gesundheitsmeile auf und bieten ganzheitliche Ansätze. Für jeden ist etwas dabei. Und wir bewegen uns für einen guten Zweck. Die einen wollen Spaß haben und unsere aktiven Sportler zeigen mit Kampfgeist hervorragende Leistungen. Doch am Wichtigsten ist unsere Botschaft gegen Krebs - unsere Botschaft fürs Leben.

Was möchten Sie den Leuten mitteilen?
Wir rufen alle auf uns zu unterstützen. Sei es durch aktive Teilnahme am Walking, am Nordic Walking, dem Kinder- oder Hobbylauf, am Halb- oder Viertelmarathon oder an unserer Funstaffel. Begleiten Sie uns durch unser reichhaltiges Programm auf der Seebühne, der Gesundheitsmeile und vielen anderen Attraktionen. Die Tombola für unseren guten Zweck ist auch in diesem Jahr wieder gut bestückt. Auch für unsere Jüngsten gibt es viel zu bestaunen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Und am Abend wird es wieder reichlich bunt hergehen, mit Christin Set The Scene, Feuershow, Artistik-Lasershow, Feuerwerk und dieSKA.

Es ist wie alljährlich die größte Benefizveranstaltung des Vereins GGK. Dabei geht es auch in diesem Jahr neben den besten Zeiten um den stärksten Verein oder die stärkste Gruppe beim Walking, Nordic Walking. Hier winkt der Wanderpokal. Die besten Funstaffeln erhalten einen Eventtag in unserem schönen Kronach gemeinsam mit uns. Die Laufanmeldungen sind online noch bis zum 5. September um 0:00 Uhr unter www.ggkev.de und am 9. September von 10 Uhr bis 12 Uhr auf dem Gelände der Landesgartenschau Kronach möglich. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr auf dem Gelände der Landesgartenschau Kronach. Um 12 Uhr startet der Nordic-Walking- Lauf, 13:15 Uhr der vier Kilometer Hobbylauf, 14:15 Uhr startet der Schüler- und Bambinilauf über 1 Kilometer und 15 Uhr der Viertel- und Halbmarathon. Für Duschmöglichkeiten ist gesorgt.

Warum sollte man teilnehmen?
Es geht uns um Gemeinsamkeit im Kampf gegen diese Erkrankung, die kontinuierlich zunimmt. Angefangen mit dem Thema, was kann ich tun, damit Krebs nicht erst entsteht. Unser Run of Hope setzt hier ein Zeichen, bis hin zur Kraft der Gemeinsamkeit. Niemand darf im Kampf gegen Krebs allein stehen. Dafür sind wir da. Kommen Sie an unsere Seite und helfen Sie mit. Ich freue mich auf Sie am 9. September auf unserem gemeinsamen Run of Hope.

Das Gespräch führte
Karl-Heinz Hofmann