Lebensgefährliche Abkürzung über Gleise an Bahnhof in Oberfranken

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Ein Mann überquerte unbefugt die Gleise am Bahnhof Pressig. Die Polizei griff sofort ein und warnt eindringlich vor lebensgefährlichen Abkürzungen.

Ein 54-Jähriger muss mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen, weil er am späten Donnerstagabend (5. Februar 2026) unerlaubt die Gleise am Pressiger Bahnhof überquerte.

Kurz nach 22.30 Uhr verließ ein fahrplanmäßig fahrernder Zug den Bahnhof im Landkreis Kronach. Hinter diesem Zug betrat der Mann die Gleise, um seinen Nachhauseweg abzukürzen. Dabei wurde er allerdings von einer Streife der Polizeiinspektion Ludwigsstadt beobachtet und auf das gefährliche Verhalten aufmerksam gemacht. Gegen den 54-Jähjrigen wurde nach der Eisenbahnbau- und Betriebsordnung (EBO) Anzeige erstattet.

Polizei warnt: "Abkürzungen über Gleise sind lebensgefährlich"

Wie die Polizei mitteilt, birgt das Überqueren von Gleisanlagen erhebliche Gefahren für Gesundheit und Leben. Elektrische Züge nähern sich fast lautlos und sind oft erst wahrnehmbar, wenn sie bereits vorbeifahren. Züge haben zudem einen langen Bremsweg, Kollisionsgefahr besteht jederzeit. Oberleitungen führen außerdem eine Spannung von 15.000 Volt. Bei Annäherung kann es zu einem lebensbedrohlichen Stromüberschlag kommen.

Die Polizei appelliert eindringlich: "Bahnanlagen dürfen nur an dafür vorgesehenen Stellen überquert oder betreten werden. Abkürzungen über Gleise sind lebensgefährlich. Bitte nutzen Sie Fußwege, Unter- und Überführungen sowie offizielle Übergänge. Wer Gleise unbefugt betritt, muss mit einem Bußgeld rechnen und kann sich sogar wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr strafbar machen."

Ein Redakteur hat die vorliegende Polizeimeldung unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.

Vorschaubild: © Carsten Rehder/dpa