Die war verbunden mit einem Kunsthandwerkermarkt, im Garten des Gasthauses "Alte Zeche". Auch heuer können die Betreiber mit dieser außergewöhnlichen Veranstaltung zufrieden sein, die viele Besucher angelockt hat. Die bergmännische Tradition stand dabei im Mittelpunkt. Begeistert war man vom wunderschönen Ambiente.
So präsentierten sich Stände und Buden in Grubenzimmerung der ehemaligen Bergwerksstollen mit Stempel und Kappen. Dies verlieh der Veranstaltung eine besondere Atmosphäre. Neben den vielen Bastelarbeiten waren vor allem Köstlichkeiten gefragt.

Auch hatten sich die Hobbykünstler mächtig ins Zeug gelegt. Flagge zeigte ebenfalls der Nachwuchs. Kunstvoll hergestellte Unikate aus Holz, Ton, Metall wurden ebenfalls angeboten. Und Selbstgemachtes aus Omas Rezepten fand reißend Absatz.



Schutzpatronin der Bergleute

Musikalisch eröffnete ein Ensemble der Bergmannskapelle unter der Stabführung von Thomas Neubauer im Beisein des Knappenvereins mit Vorsitzendem Heiko Eisenbeiß die "Bergweihnacht". Zur Freude der Besucher waren anschließend die heilige Barbara, die Schutzpatronin der Bergleute (Nathalie Häfner), sowie die Bergknappen (Anton Schülner und Elias Renk) erschienen. Mit einem Gedicht zum Leidensweg der Märtyrerin wurde dem Auftritt eine besondere Note verliehen. Ebenfalls erinnerte Nathalie Häfner an die einstige Bedeutung der Stockheimer Kohle. So habe sie sich auch bei der ersten Eisenbahnfahrt zwischen Nürnberg und Fürth 1835 für die Erzeugung von Dampf bestens bewährt.

Bürgermeister und Schirmherr Rainer Detsch (FW) dankte dem Förderverein für die ideenreiche Konzeption der Bergweihnacht. Sie stelle eine Bereicherung und einen wichtigen Baustein im Gemeinschaftsleben dar. So sei die Bergweihnacht neben der Barbarafeier ein weiteres Markenzeichen Stockheims geworden. Dies sei vor allem Gregor Förtsch zu verdanken.


Schein der Bergwerkslampen

Einen weiteren musikalischen Beitrag leistete die Gruppe "Aphasie" mit Ralf Renk. Am Nachmittag starteten die Kinder mit einem Laternenzug vom Festplatz zum Bergwerksstollen des Knappenvereins. Im Schein der Bergwerkslampen las Dritter Bürgermeister Jörg Roth (SPD) spannende Geschichten vor.

Am Abend zog die große Kirchenparade mit Bergmannslampen und Fackeln anlässlich der Barbarafeier von der Grube St. Katharina am Ausstellungsbereich vorbei in das Gotteshaus St. Wolfgang.