"Es geht wieder los, auf ein Neues", sagt Tanja Emrich schon Wochen vor dem eigentlichen Termin für den Second-Hand-Basar des Kindergartens St. Marien in Steinwiesen. Und schon setzt sich eine Maschinerie in Gang, ein bis aufs Kleinste ausgeklügelter Zeitplan, der doch ganz schnell durch irgendwelche Zwischenfälle durcheinander geraten kann.

"Das Wichtigste ist, dass wir genügend Helfer zur Verfügung haben. Deshalb hängen schon Wochen vorher Listen aus, in die man sich eintragen kann", erklärt die Erzieherin. Listen für den Aufbau, die Annahme oder den Verkauf. In der Vorbereitung werden auch die Vordrucke für die Annahme fein säuberlich kopiert und in Ordner abgelegt. Große Kartons, Plastikbeutel und Kleiderbügel werden gesammelt. Sie braucht man dann bei der Annahme. Und natürlich wird die Werbetrommel kräftig gerührt. Nachdem in fast jedem Ort schon so ein Basar stattfindet, bleibt auch nichts anderes übrig.

Die routinierten Helfer wissen Rat


Je näher der Tag des Basars rückt, desto kribbeliger werden Tanja und Carmen. Sind auch genug Männer da für den Aufbau? Und dann klappt der doch wie am Schnürchen. Schnell füllt sich die Kulturhalle mit Tischen und Ständern, in der Pausenhalle der Schule werden die Kuchentheke und Sitzgelegenheiten aufgebaut und die ersten Frauen und Männer mit Körben und Taschen stehen schon zur Abgabe ihrer Verkaufsgegenstände bereit.