Der Graben, in dem der Kanal liegt, ist seit Freitag wieder verfüllt, aber Restarbeiten - vor allem an den Bordsteinen - werden sich bis Ende November hinziehen. Insgesamt entstehen Kosten von etwa 40 000 Euro.

Die Rosenbergstraße musste aufgerissen werden, weil zwei Kanalhaltungen - so nennt man im Fachjargon die Kanalschächte - defekt waren. Die Leitung war zu schwach dimensioniert und auch defekt, weshalb ein Austausch nötig gewesen ist. Die alten Haltungen waren noch mit Klinker gemauert, die neuen bestehen aus Stahlbeton-Fertigteilen. Weil sie die Rosenbergstraße schon mal aufgerissen hatten, nutzten die Kronacher Stadtwerke die Gelegenheit, auch die Bordsteine neu zu setzen sowie die Übergänge behindertengerecht und barrierefrei zu gestalten. Die Bordsteine sind dann nur noch wenige Zentimeter hoch, an den Übergängen werden sie komplett abgesenkt.


Zeitweise kam es in den vergangenen Tagen zu langen Staus an der Baustellenampel. Die Autos standen bis in den Kreuzungsbereich am Kaiserhof zurück. Das lag aber nicht unbedingt an den Baustellenarbeiten, sondern an der Parkmoral. Obwohl absolutes Halteverbot und Feuerwehranfahrtszone ausgeschildert waren, hinderte das eine Reihe von Autofahrern nicht daran, trotzdem seelenruhig auf Straße und Gehweg zu parken. Teilweise standen sie so weit auf dem Gehsteig, dass nicht einmal mehr ein Durchschieben eines Kinderwagens möglich gewesen wäre.