Es ist der Tag, auf den vor allem die Stammgäste schon sehnlichst warten: Am Samstag wird im Freibad auf der Mondseeinsel die Badesaison 2014 eröffnet. Von 10 bis 13 Uhr ist der Eintritt frei, ab elf Uhr gibt es das traditionelle Weißwurstfrühstück und Punkt 12 Uhr wird der Oberbürgermeister den offiziellen Startschuss geben.
Es ist der Tag, auf den vor allem die Stammgäste schon sehnlichst warten: Am Samstag wird im Freibad auf der Mondseeinsel die Badesaison 2014 eröffnet. Von 10 bis 13 Uhr ist der Eintritt frei, ab elf Uhr gibt es das traditionelle Weißwurstfrühstück und Punkt 12 Uhr wird der Oberbürgermeister den offiziellen Startschuss geben. Ob Siegfried Müller dazu ins Becken springt oder, wie im vergangenen Jahr lieber die Riesenrutsche benutzt, ist noch offen. Bis es soweit ist, ist noch allerhand zu tun, wie ein Besuch zeigt.
Es herrscht Hochbetrieb auf dem Gelände. Ein gutes Dutzend Mitarbeiter des Bauhofes, der Stadtgärtnerei, der Stadtbetriebe und von Handwerksbetrieben sind am Arbeiten. Rasentraktoren brummen, Laubsauger verbreiten Lärm, Männer bessern Gehwegplatten aus, verfugen Steine, jäten Unkraut und stutzen Hecken und Büsche. Lastwagen liefern im Halbstundentakt Material und Einrichtungsgegenstände für die komplett neu sanierte Gaststätte. Stapelweise stehen Terrassenstühle auf Paletten und Kühltruhen reihen sich vor dem Treppenaufgang aneinander. Die Sonnenschirme und Ruhebänke sind bereits aufgestellt und warten auf die ersten Besucher.
Der wohl gefragteste Mann auf dem Gelände ist Bademeister Rainer Trabert. Bei ihm laufen alle Fäden zusammen und es gibt kaum etwas, was ihn aus der Ruhe bringt. Auch dass der ursprünglich für den 17. Mai geplante Eröffnungstermin kurzfristig um eine Woche vorverlegt wurde und damit der Zeitplan durcheinander kam, lässt ihn kalt.
Apropos kalt: Mit knapp 17 Grad ist das Wasser in den Schwimmbecken noch ziemlich kalt, auch wenn es schon vor einigen Tagen eingelassen wurde. Drei Millionen Liter für das Schwimmerbecken und noch einmal 800 000 Liter für das Nichtschwimmerbecken werden Jahr für Jahr benötigt. Rund 48 Stunden vergehen, bis die Becken gefüllt sind. Zuvor muss das alte Wasser raus, das zum Schutz vor Frostschäden im Winter in den Becken bleibt, erklärt Trabert. Danach heißt es schrubben, bis die Besen glühen. Sind die Becken sauber, kommen die Fliesenleger und wechseln kaputte Kacheln aus. Dann müssen die Becken noch einmal gereinigt werden.
Die Umwälzanlage ist bereits in Betrieb. Sie ist so etwas wie das Herzstück des Bades und sorgt dafür, dass auch bei Hochbetrieb das Wasser stets klar und sauber bleibt. 1,3 Millionen Liter pro Stunde beträgt die Reinigungsleistung berichtet Trabert. Das garantiert, dass die Badegäste stets in Wasser mit einem neutralen pH-Wert von sieben schwimmen können, so Trabert. Das Wasser darf weder zu alkalisch noch zu basisch sein. Zusätzlich werden dreimal täglich von den Bediensteten Wasserproben entnommen. Dreimal im Jahr kommt außerdem ein unabhängiges Prüflabor und zieht Proben.
Wenn das Wetter jetzt noch mitspielt, können sich die Stammgäste auf einen Kurzurlaub im Bad freuen. Denn das Kitzinger Freibad wird in zahlreichen Reiseführern als eines der schönsten in Bayern beschrieben.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise
Die Öffnungszeiten: Geöffnet hat das Freibad täglich von 9 bis 11 Uhr und von 18 bis 20 Uhr. Bei schönem Wetter ist das Bad durchgehend offen. Voraussetzung dafür ist eine Lufttemperatur um 10 Uhr von 20 Grad und eine Regenwahrscheinlichkeit von unter 30 Prozent.