Mit einem erweiterten Vorstand unter der Leitung des bisherigen Vorsitzenden Winfried Meusert geht der 1. FC Fahr in die Zukunft. Das ist ein Ergebnis der Hauptversammlung vom Wochenende.
Mit einem erweiterten Vorstand unter der Leitung des bisherigen Vorsitzenden Winfried Meusert geht der 1. FC Fahr in die Zukunft. Das ist ein Ergebnis der Hauptversammlung vom Wochenende.
Da hatte es der Vorsitzende Winfried Meusert zunächst spannend gemacht, als er sagte, dass er eigentlich nicht mehr kandidieren wollte. Dann aber erklärte, er würde weitermachen, wenn die Aufgaben auf mehr Schultern verteilt würden. Neben dem Kassier und dem Schriftführer bestand der Vorstand bisher aus vier weiteren gleichberechtigten Verantwortlichen. Für die von Meusert geforderte Erweiterung ging es dann auf Kandidatensuche, die schließlich erfolgreich war.
475 Mitglieder stark
Gewählt wurden als Vorsitzender Winfried Meusert, als Kassierin Margit Dittmann und als Schriftführerin Sonja Krapf. Weitere Vorstandsmitglieder sind Martin Weidinger, Jutta Bauer, Martin Nicola und Armin Schmitt, neu dazu kommen Edith Marquard, Helga Leibold und Timmy Tölk. Kassenprüfer bleiben Werner Reuter und Franz Krämer, ergänzt um Sabine Nikola.
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475 Mitglieder zählt der Verein derzeit, davon 157 Kinder und Jugendliche. Kassierein Margit Dittmann berichtete, dass der Schuldenstand des FC um knapp 20 000 Euro verringert wurde. „Es dauert noch, bis wir schuldenfrei sind, aber wir sind auf einem guten Weg“, betonte sie. Auch der Vorsitzende rechnete vor, dass in fünf Jahren über 100 000 Euro Schulden abgebaut wurden und die 80 000 Euro teure Photovoltaikanlage inzwischen Gewinne einfahre. Interessant: Auf der Einnahmenseite überwiegen die Spenden gegenüber den Mitgliedsbeiträgen. Entsprechend ging der Dank an alle Spender.
Fußballer müssen absteigen
Aus dem sportlichen Bereich: Beim Korbball sind die Mannschaften gut aufgestellt, wie Martin Weidinger berichtete. Rund 40 Jugendliche verteilen sich auf alle Altersklasse und davon kommen fast alle aus dem Ort. Man habe einige Meisterschaften feiern können.
Anders sieht es beim Fußball aus: Trainer Roland König verlor über den drohenden Abstieg der ersten Mannschaft nicht viele Worte, machte aber umso deutlicher, dass die Spieler wieder stärker als Team zusammengewachsen seien. Den Abstieg sieht er nicht so tragisch: „Jetzt hat es uns nach 16 Jahren Kreisklasse halt auch mal erwischt, das ist kein Weltuntergang.“ Wie er sagte, gibt er sein Traineramt auf und übernimmt die Aufgaben des sportlichen Leiters. Stattdessen wird Simon Weidinger als Spielertrainer die Mannschaft übernehmen.
Auf den Vorschlag von Jugendleiter Manfred Linke hin wird es künftig beim FC Fahr einen Spartenbeitrag geben, der gezielt für die Unterstützung der Helfer und Trainer eingesetzt werden soll.