Fünf Prozent mehr Lohn und Gehalt fordern die Beschäftigten von Bosch Rexroth in der aktuellen Tarifrunde. Etwa 200 Frauen und Männer demonstrierten am Dienstag vor den Werkstoren in Volkach. Mit Plakaten, Fahnen, Schildmützen und Trillerpfeifen beteiligten sich die Arbeitnehmer lautstark an dem Warnstreik der IG Metall Bayern und taten damit ihren Unmut über die Zurückhaltung der Arbeitgeber in der laufenden Tarifrunde kund. „Wir erwarten von den Arbeitgebern ein neues und besseres Angebot“, sagte der Bevollmächtigte Werner Flierl von der IGM Würzburg. Die von den Arbeitgebern angebotenen 0,9 Prozent für zwölf Monate beziehungsweise 2,1 Prozent für 24 Monate seien eine Provokation. „Das zwingt uns mit Warnstreiks zu reagieren.“ Ein ohrenbetäubendes Trillerpfeifenkonzert machte deutlich, dass Flierl keinesfalls alleiniger Kämpfer für eine bessere Entlohnung ist.
Dass Warnstreiks wichtig sind, um vernünftige Einkommensergebnisse zu erzielen, machten auch Stefan Englert (Betriebsrat Bosch Rexroth Volkach), Norbert Zirnsak (Gewerkschaftssekretär vom DGB aus Würzburg) und Sebastian Schierling (Stellvertretender Betriebsratsvorsitzender Bosch Rexroth Schweinfurt-Volkach) über Lautsprecher deutlich.