Das erste Mai-Wochenende war lang – die Polizeimeldungen auch. Dabei tauchten auch einige kuriose Geschichten auf. Etwa ein Parkplatz-Streit in Kitzingen.
Das erste Mai-Wochenende war lang – die Polizeimeldungen auch. Dabei tauchten auch einige kuriose Geschichten auf. Etwa ein Parkplatz-Streit in Kitzingen. Es war Freitagnachmittag, als eine Bewohnerin aus der Mainbernheimer Straße den Parkplatz vor ihrer Haustür mit dem Fahrrad blockierte, um ihn so für das Auto ihrer zu Besuch erwarteten Schwiegertochter frei zu halten. Das passte einem 55-jährigen Autofahrer so gar nicht – und es kam zum Streit. Nach einem Wortwechsel stieg der parkplatzsuchende Autofahrer aus, um das Fahrrad wegzuschieben. Dabei vergaß er den Wahlhebel seines Automatikgetriebes auf „Parken“ zu stellen. Der Pkw rollte vorwärts und stieß gegen das Bein der Frau, die leicht verletzt wurde.
Mächtig vertan hatte sich ein Betrunkener am Samstagfrüh gegen 2 Uhr: Nicht nur, dass der 29-jährige Peugeot-Fahrer mit 1,2 Promille ordentlich getankt hatte – er musste auch noch über den Skaterplatz am Bleichwasen fahren. Der Mann konnte von der Polizei auf der Nordtangente angehalten und kontrolliert werden. Neben einer Blutprobe durfte der 29-Jährige auch gleich seinen Führerschein abgeben.
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Teuer wurde ein Ausflug am Samstag gegen 17.25 Uhr für einen 58-Jährigen, der mit seiner Dodge Viper auf der Staatsstraße 2258 von Schlüsselfeld in Richtung Wasserberndorf unterwegs war. Neben ihm saß sein 37-jähriger Sohn. Höhe des Kreisverkehrs, kurz vor Wasserberndorf, verlor der 58-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug. Zunächst schlitterte er entgegen der Fahrtrichtung in den Kreisverkehr, touchierte den Bordstein der Mittelinsel und kam links von der Fahrbahn ab. Nachdem er dort ein Verkehrszeichen überfahren hatte, flog das teure Sportauto noch eine Böschung hinunter und landete in einem Bachlauf.
Fahrer und Beifahrer kamen zum Glück mit leichten Blessuren davon. Allerdings geht der spektakuläre Unfall ins Geld: Der Wagen, dessen Wert 45 000 Euro betrug, dürfte nur noch Schrottwert besitzen. Die Bergung gestaltete sich schwierig: Erst ein Kran konnte die Dodge Viper aus dem Bach bergen.