13-Jähriger stirbt bei Messerangriff in NRW - Mutter und Schwester (9) schwer verletzt

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Jugendlicher stirbt nach Messerangriff in Witten - Vater festgenommen
Zahlreiche Kräfte von Polizei und Rettungsdiensten sind in einer Straße in Witten (NRW) im Einsatz. Bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung in Witten ist ein Junge durch Messerstiche getötet ...
Großeinsatz der Polizei in Witten
Justin Brosch/dpa
Polizei ermittelt in einer Straße in Witten. Bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung in Witten (NRW) ist ein Junge durch Messerstiche getötet worden.
Kind stirbt nach Messerangriff - Vater festgenommen
Matthi Rosenkranz (dpa)
Jugendlicher stirbt nach Messerangriff in Witten - Vater festgenommen
Eine Polizistin steht vor Häusern in Witten. Bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung in Witten (NRW) ist ein Junge durch Messerstiche getötet worden.
Jugendlicher stirbt nach Messerangriff in Witten - Vater festgenommen
Matthi Rosenkranz/dpa

Eine Mutter und ihre beiden Kinder werden in Witten mit einem Messer attackiert und schwer verletzt, der 13-jährige Sohn der Frau stirbt. Die Polizei gibt einige Details zum Hintergrund bekannt.

Bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung in Witten (Nordrhein-Westfalen) ist ein Dreizehnjähriger durch Messerstiche umgebracht worden. Die 38-jährige Mutter und seine neunjährige Schwester erlitten schwere Verletzungen, sagte ein Sprecher der Polizei auf dpa-Anfrage. Der tatverdächtige Vater der Kinder wurde verhaftet. Der 40-Jährige habe die deutsche Staatsangehörigkeit, teilte die Polizei mit. Bei ihm seien keine psychischen Erkrankungen bekannt.

Nach Angaben der Polizei hatte es zuvor einen Streit in einem Wohnhaus gegeben, der sich dann auf die Straße verlagerte. Dort sei der Dreizehnjährige trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen gestorben, hieß es weiter. Die Schwester und ihre Mutter wurden vor Ort von Notärzten und Rettungskräften behandelt und in ein Krankenhaus gebracht.

Das Motiv ist laut Polizei unklar. Die Staatsanwaltschaft Bochum hat die Ermittlungen übernommen. Es wurde eine Mordkommission eingerichtet. Der Verdächtige befindet sich in Polizeigewahrsam und soll einem Haftrichter vorgeführt werden. Wann genau, war zunächst unklar. Der Bereich vor dem Wohnhaus sei nach der Tat großflächig abgesperrt worden. 

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