Im Sommer hatte die Kitzinger Feuerwehr gut zu tun: Im dritten Quartal 2020 wurde die Feuerwehr Stadt Kitzingen zu 72 Einsätzen alarmiert. Unangefochtener Spitzenreiter der Gründe waren mit 24 Alarmierungen wieder einmal die automatischen Brandmeldeanlagen, teilt die Feuerwehr per Pressetext mit. Inzwischen befänden sich rund 150 dieser Anlagen im Stadtgebiet in Betrieb.

Und dieser zeige Wirkung: Die frühzeitige Erkennung von Bränden ermögliche der Feuerwehr ein schnelles Eingreifen und verhindert dadurch oftmals größere Schadfeuer. Hierdurch können vor allem Menschenleben, aber auch hohe Sachwerte geschützt werden, heißt es in der Pressemitteilung.

Gleich drei Einsätze jeweils über mehrere Stunden bescherte den Kitzingern ein Dehnfugenbrand auf der Baustelle des Kitzinger Krankenhauses. Auch ein Kaminbrand band die Einsatzkräfte über Stunden. Sechs Kleinbrände, zwei ausgelöste Rauchmelder und ein Pkw-Brand konnten hingegen schnell gelöscht werden, schreibt die Feuerwehr. Ein Zimmerbrand, der sich als vergessenes Essen herausstellte und der Brand eines Unterstandes für Mülltonnen waren weitere Gründe für das Eingreifen.

Schweißtreibende Temperaturen zusätzlich 

Zwei Böschungsbrände und der Brand eines Strohanhängers bei schweißtreibenden Temperaturen forderten die Einsatzkräfte ebenso wie der Brand eines Müllcontainers, heißt es in dem Pressetext weiter. Dieser listet zudem zwei Tragehilfen und sechs Türöffnungen für den Rettungsdienst, acht weitere, kleinere technische Hilfeleistungen und drei Verkehrsunfälle im Stadtgebiet auf. In den Bereich der technischen Hilfe fielen zudem eine Tierrettung, bei der eine Katze vom Baum geholt wurde, ein vermeintlicher Bombenfund, der sich nicht bestätigte, sowie eine Ölspur.

Sechsmal führte der Weg die Kitzinger Feuerwehr raus aus dem Stadtgebiet zur Unterstützung der örtlichen Feuerwehren. In Marktsteft, Sulzfeld, Kaltensondheim und Fröhstockheim wurde die Drehleiter zur Tragehilfe bei verletzten oder erkrankten Personen benötigt. Bei einem schweren Verkehrsunfall nahe Bibergau benötigt war der Rüstwagen im Einsatz. Und für das Tanklöschfahrzeug ging es mit dem Pulverlöschanhänger nach Geiselwind zu einem Elektrobrand.