Neues Auto für die Feuerwehr

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Investition von über 180 000 Euro _ Regierung bewilligt Zuschuss

Schon in der Ratssitzung im September hat der Großlangheimer Marktgemeinderat eine Ersatzbeschaffung für das Tragkraftspritzenfahrzeug-Logistik (TSF-L) für die Feuerwehr für notwendig erachtet. Jetzt wurden Nägel mit Köpfen gemacht. Ein Kauf wurde einstimmig beschlossen.

Geld für das Fahrzeug wird im Haushalt bereitgestellt. Zunächst erstellt das Ausschreibungsbüro AI-Institut zum Preis von 4997 Euro Leistungsverzeichnisse für die Ausschreibung zur Beschaffung des TSF-L und der Tragkraftspritze, beschloss der Gemeinderat.

„Es geht darum, die volle Einsatzbereitschaft der Feuerwehr zu sichern“, gab Bürgermeister Karl Höchner die Haltung des Ratsgremiums wider. Vor der Entscheidung habe es Treffen, Beratungen und Besichtigungen gegeben „und die Wehr kam zu der Überzeugung, dass ein TSF-L die sinnvollste Beschaffung wäre“. Die Gemeinde rechnet Kosten von rund 180 000 Euro für das Fahrzeug und von etwa 4500 Euro für die Spritze. Den Zuwendungsbescheid der Regierung von Unterfranken hat die Gemeinde erhalten. Er besagt einen Zuschuss von 42 000 Euro für das Fahrzeug und 4700 Euro für die Spritze.

Die Experten der Großlangheimer Feuerwehr werden sich nun mit den Verantwortlichen des Ausschreibungsbüros zusammensetzen, um den Text juristisch unanfechtbar abzustimmen, sagte der Bürgermeister zum weiteren Werdegang.

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Neue Photovoltaikanlage

Ein weiteres Mal lag der Bebauungsplan für das Sondergebiet Freiflächen-Photovoltaikanlage westlich der Kläranlage mit geplanter Änderung des Flächennutzungsplans auf dem Ratstisch. Planer und Betreiber der Anlage ist die Firma Südwerk Projektgesellschaft aus Burgkunstadt, Eigentümer der Fläche ist Norbert Schumpa. Es würden keine baurechtlichen Bedenken entstehen, sagte der Bürgermeister.

Ausgleichsflächen mit einer Größe von 4137 Quadratmetern sind innerhalb des vorgesehenen Feldes geplant und es wird nicht die gesamte Fläche für den Bau der Anlage, die eine Größe von 12 514 Quadratmeter hat, herangezogen, so weitere Aussagen. Der Marktgemeinderat stimmte mit einer Mehrheit von sieben gegen fünf Stimmen dem Antrag auf Einleitung eines Bauleitverfahrens und der Änderung des Flächennutzungsplans zu – unter der Auflage, dass die Wirtschaftswege zur Kabelverlegung nicht aufgebaggert werden. Einsehbar sin die Pläne bis zum 5. Mai.

Geld für das Tierheim

Der Tierschutzverein Kitzingen beantragte, den kommunalen Zuschuss für die Aufnahme von Fundtieren im Tierheim von umgerechnet 20 Cent je Einwohner in den Gemeinden auf einen Euro zu erhöhen. Der Rat stimmte einhellig dafür, sich dem Vorschlag des Gemeindetages anzuschließen und den Zuschuss auf 70 Cent pro Einwohner zu erhöhen, was für Großlangheim einen Betrag von 1124 Euro im Jahr bedeutet.

Für die Schöffenwahl wurde aus Michael Schmitt (Rossgasse) vorgeschlagen, Claudia Baumann gehört bereits zum Gremium der Jugendschöffen, teilte Bürgermeister Höchner mit.