Da könnte sich eine schnelle Lösung für die Vollendung des Fußwegekonzepts in Obernbreit anbahnen: Den Antrag der SPD-Fraktion aus der Ratssitzung im Oktober hatte Bürgermeisterin Susanne Knof schnell aufgenommen und konnte nach Gesprächen mit dem Wasserwirtschaftsamt Mitte November bereits einen ersten Vorschlag präsentieren: Ein Steg auf der Rathausseite entlang des Bachs.

Ein Fußweg durch Obernbreit, quasi von Ortschild bis Ortsschild, das war lange der Traum von Altbürgermeister Bernhard Brückner gewesen. Und das hat Brückner in seiner Amtszeit auch beinahe geschafft. Lediglich das Stück entlang der Breitbachstraße blieb wegen der engen Straßenverhältnisse übrig. Nun kam der Vorschlag der SPD, den Weg entlang des Baches zu führen.

In einem Gespräch mit Vertretern des für den Bachlauf zuständigen Wasserwirtschaftsamtes und einem Ingenieurbüro fand die Lösung Anklang, jedoch auf der anderen Bachseite: Vom Rathaus bis zum Parkplatz in der Breitbachstraße.  Die im Antrag vorgeschlagene Bachseite, so die Behörde, sei wegen vorhandener Biotope ungeeignet. An der Rathausseite könnte aber entlang der Bebauung ein Steg auf Stelzen für Fußgänger gebaut werden, der zusätzlich den Bach wieder zugänglich und erlebbar mache. Nun liegt es beim Ingenieurbüro die Machbarkeit des rund 100 Meter langen Stegs und auch die Hochwassertauglichkeit zu prüfen, einen entsprechenden Plan und eine Kostenschätzung zu erarbeiten. In der Dezembersitzung soll die Planung den Räten vorgestellt werden.

Drei weitere Bauplätze am "Sonnenhang 2"

Der Bebauungsplan "Sonnenhang 2" wird erweitert und geändert, drei weitere Baugrundstücke können so entstehen. In der Sitzung stellte die Bürgermeisterin die Planung und damit den ersten Schritt des Verfahrens vor. Die Räte billigten bei zwei Gegenstimmen den Entwurf, der sich weitgehend an die Vorgaben von "Sonnenhang 2" hält.

Die Vorbereitungen für die Sanierung und Erweiterung des Kindergartens laufen. Nun beauftragten die Räte das Ingenieurbüro Horn für die Bauzeit ein Ausweichquartier mit mobilen Raummodulen, also Containern, für eine Krippen- und zwei Kindergargtengruppen auf der Pröschelswiese zu planen und sich mit dem Wasserwirtschaftsamt wegen der Breitbachnähe abzustimmen. Die Schulkindbetreuung soll, wie bereits vor einigen Jahren einmal, im Gemeindehaus durchgeführt werden.

Biber gefährdet Fußgänger

Die untere Naturschutzbehörde und das Wasserwirtschaftsamt werden sich um einen Biber kümmern, der im Bereich der Skateranlage Bäume beschädigt und damit für Gefährdung der Fußgänger sorgt.

Nach längerer Verzögerung ist nun das Bayern-Wlan im Rathaus freigeschalter und hat nach Aussagend er Bürgermeisterin doch einiges an Reichweite.