Aufgrund der Corona-Pandemie konnte seit März kein Kindergottesdienst mehr in Nenzenheim stattfinden. Um trotzdem für die Kinder da zu sein, hat sich das Team vom Kindergottesdienst Nenzenheim etwas einfallen lassen, heißt es in einer Mitteilung an die Presse. Seit August bekommen die Jungs und Mädchen einmal im Monat Post, den "Kigo fürs Wohnzimmer".

Los ging es im August zum Thema "Kleines Senfkorn Hoffnung". Im Brief war nicht nur die gleichnamige Geschichte abgedruckt, sondern auch ein Tütchen Senfsamen enthalten. Die Kinder konnten sich ihre eigenen Senf-Pflänzchen ziehen. Im September war das Thema "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben".

Die Oktober Post kam eine Woche früher, da am Sonntag bereits das Erntedankfest in Nenzenheim gefeiert wurde. Zu dem Brief erhielt jedes Kigo-Kind diesmal einen Teller mit der Aufgabe, diesen mit den Dingen zu befüllen, für die sie dankbar sind. Am Sonntag standen diese im Altarraum. Der Inhalt der Teller ging über Gemüse, Obst, Brot, Salz bis hin zu Familienfotos, Playmobilfiguren für Familie und Freizeit bis hin zu Schokolade, Nutella und Geld.

Ein großer Teil der Kinder hat nach dem Gottesdienst, der von Lektor Weigand gehalten und musikalisch umrahmt vom örtlichen Posaunenchor wurde, stolz ihre Teller nach Hause getragen. Den nächsten Kigo-Brief gibt es Anfang November.