Mit Aufträgen für Baufirmen ist die Generalsanierung des Volkacher Hallenbads auf dem Weg. Start ist in Kürze. Am 8. Januar wird abends der Stöpsel gezogen.
Die Generalsanierung des Volkacher Hallenbads steht vor der Türe. Der Volkacher Stadtrat vergab am Montagabend die ersten Bauaufträge für das – nach letzten Kostenberechnungen – 6,2 Millionen Euro teure Vorhaben. Das soll im neuen Jahr schnell angepackt werden. Bei einer „Stöpselparty“ am 8. Januar dürfen die Schwimmer ihre letzten Bahnen ziehen. Danach geht's an die Erneuerung des rund 40 Jahre alten Bades.
Ein dicker Brocken
Die Sanierung ist ein dicker Brocken, der die ohnehin dünnen Finanzen der Stadt schwer belastet. Trotz aller Zuschüsse – knapp drei Millionen Euro erwartet Kornell vom Staat – muss die Stadt rund 3,2 Millionen Euro aus eigener Tasche zahlen. Und weil Volkach so viel Geld nicht hat, seien „Fremdmittel nötig“, so der Bürgermeister.
Was Kornell und den Stadtrat etwas positiv stimmte: Bei den ersten drei Vergaben für die grundlegende Erneuerung und Modernisierung des Bades lagen die Ergebnisse gut 260 000 Euro unter den Berechnungen. Trotzdem waren für Abbruch, Rohbau, Gerüste und Betonarbeiten schon mal gut 750 000 Euro fällig. Und das bei einem Bau, der laut Kornell ohne jedes „Schickimicki“ ist.
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Schaumparty mit Wasserdisco
Die Arbeiten sollen im Januar 2017 beginnen. Kornell hofft darauf, dass das Bad im Frühjahr 2018 wieder in Betrieb gehen kann. Was sicher ist: Am 8. Januar, so gegen 20 Uhr, ist Schluss. So lange etwa geht die Stöpselparty an diesem Sonntag, mit der der Abschied vom Bad und der Beginn der Generalsanierung gefeiert werden.
Von 10 bis 15 Uhr ist Badebetrieb, es gibt laut Einladung Infos zum alten und zum neuen Bad. Ab 15 Uhr serviert der Förderverein Volkacher Bäder Kaffee und Kuchen, die Kinder dürfen ihre Lieblingsspielsachen zum Planschspaß mitbringe, wie Heiko Bäuerlein (CSU) sagte. Um 18 Uhr startet dann eine Schaumparty mit Wasserdisco und Cocktailbar. Den Schlusspunkt, so gegen 20 Uhr, setzt Bürgermeister Kornell, der symbolisch den Stöpsel zieht.
Sorgenkind bleibt das Freibad
Wenn das Bad zu ist, sind die Bauarbeiter und Handwerker dran. Die haben viel zu tun an der in die Jahre gekommenen Einrichtung.
Die Generalsanierung geht vom neuen Dach über die Auskleidung des Schwimmbeckens, von neuen Duschen und Umkleiden bis hin zur Badetechnik, der Erneuerung schadhaften Betons, behindertengerechten Zugängen und komplett erneuerter Wasseraufbereitung.