Das Kitzinger Tierschutzverein will künftig einen Euro pro Landkreis-Bewohner, um seine Aufgaben erfüllen zu können. Die Bürgermeister zeigen Entgegenkommen - zum Teil.
Der Tierschutzverein Kitzingen und Umgebung ist mit dem Wunsch an die Landkreis-Kommunen herangetreten, künftig einen Euro pro Einwohner und Jahr zu erhalten. Damit soll der Betrieb des Kitzinger Tierheims finanziert werden. Außerdem will der Verein möglichst bald ein neues Tierheim bauen. Auch dafür braucht er Zuschüsse.
Empfehlung: 70 Cent pro Bürger pro Jahr
Beim Bürgermeistertreffen am Mittwoch legte der Vizepräsident des Bayerischen Gemeindetags, Bürgermeister Josef Mend (Iphofen), den Kollegen eine einheitliche Regelung ans Herz. Nach Rücksprache mit dem Deutschen Tierschutzverband empfahl Mend, 70 Cent pro Einwohner ans Kitzinger Tierheim abzuführen. Damit, so argumentierte Mend, sei der laufende Betrieb angemessen bezuschusst.
Da der Tierschutzverein für 2,2 bis 2,4 Millionen Euro bis 2019 ein neues Tierheim bauen will, hofft er auf höhere Zuschüsse. Allerdings hatten die Bürgermeister vor einer Entscheidung Nachweise über die Kosten gefordert. Nach Aussage von Mend habe der Verein die Aufstellungen noch nicht geliefert. Die Entscheidung über die Kostenbeteiligung fällt letztlich in jedem einzelnen Gemeindeparlament.
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