Zum Artikel "Wer bestellt muss auch bezahlen" vom 18. September erreichte die Redaktion folgende Zuschrift:

Der Ausbau der Schweinehaltung in Schwarzenau ist nicht nur eine Zumutung für die Anwohner und Flurwege angrenzender Gemarkungen durch den Abtransport der Gülle mittels schweren Zugmaschinen, sondern vor allem eine Zumutung für den Steuerzahler.

Werden momentan die Schweinehalter in ganz Deutschland durch immer höhere Auflagen bei der Düngung und Tierhaltung regelrecht zur Schlachtbank geführt, fällt der Landesregierung, welche auch im Bund ihre Finger mit im Spiel hat, nichts besseres ein, als die Fortbildungseinrichtungen in Millionen Höhe auszubauen! Ja für wen denn?!

Die Bilanz der weitsichtigen Agrarpolitik der Regierung in den vergangenen Jahrzehnten ist doch geradezu vernichtend! So haben in Bayern alleine in den letzten zehn Jahren 34 Prozent der Schweinehalter aufhören müssen.

Zudem liegen auch in Triesdorf, eins der renommiertesten Fortildungszentren für die Landwirtschaft in ganz Deutschland, welches 100 Kilometer vor unserer Haustüre entfernt ist, ebenfalls Pläne in den Schubladen, Ställe für Lehrzwecke zu errichten. Wie hier die Landesregierung mit Steuergeldern um sich wirft, das ist doch ein Skandal!

Bernd Müller
97337 Neuses am Berg

Vorschaubild: © Björn Kohlhepp