"Knalltrauma, bewusstlose Person, Herzbeschwerden": BRK erlebt heftige Silvesternacht mit Notarzt-Einsätzen

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Kitzingen: BRK berichtet von heftiger Silvesternacht - "Knalltrauma, bewusstlose Person, Herzbeschwerden"
In Kitzingen hatten die Rettungskräfte zum Jahreswechsel alle Hände voll zu tun.
Kitzingen: BRK berichtet von heftiger Silvesternacht  - "Knalltrauma, bewusstlose Person, Herzbeschwerden"
David Young (dpa)/Symbol

Im Raum Kitzingen hat das BRK nach zwei Jahren Corona-Pause und Böller-Verbot eine "arbeitsreiche Silvesternacht" erlebt. Mehrfach musste der Notarzt anrücken, in der Innenstadt brannte es an einem Gebäude.

Die Silvesternacht zählt für den Rettungsdienst zu den arbeitsreichsten Nachtdiensten im ganzen Jahr, berichtet der BRK-Kreisverband Kitzingen in einer Pressemitteilung. "Auch in diesem Jahr gab es viel zu tun", heißt es in der Bilanz.

Mit insgesamt 19 Einsätzen im Landkreis sei diese auch von 2022 auf 2023 "eher arbeitsreich für unseren Rettungsdienst" verlaufen - darunter seien drei Einsätze gewesen, bei denen ein Notarzt notwendig gewesen sei.

Silvester in Kitzingen: Bis zu fünf Rettungswagen gleichzeitig unterwegs

Neben der öffentlich-rechtlichen Regelvorhaltung von vier Rettungswagen (RTW) und drei Notarzteinsatzfahrzeugen (NEF) seien drei weitere Rettungswagen der ehrenamtlichen Unterstützungsgruppen Rettungsdienst zur Spitzenabdeckung in Bereitschaft gewesen. Hiervon kam einer zum Einsatz, heißt es. In der Spitze seien somit fünf Rettungswagen gleichzeitig unterwegs gewesen.

"Die Einsatzmeldungen waren vielfältig: alkoholisierte Person, Knalltrauma, bewusstlose Person, Herzbeschwerden", so das BRK. "Auch unser Einsatzleiter kam kurz nach Mitternacht zum Einsatz. Gemeldet war ein Brand an einem Gebäude in der Kitzinger Innenstadt, der durch die Feuerwehr schnell gelöscht werden konnte und glücklicherweise niemand verletzt wurde."

"Unser vorab ausgearbeitetes Konzept ist auch in diesem Jahr wieder aufgegangen. Die zusätzliche Vorhaltung mit Unterstützung durch unser Ehrenamt hat eine rasche und adäquate Bearbeitung des erhöhten Einsatzaufkommens ermöglicht", wird der BRK-Rettungsdienstleiter Sven Appold zitiert. 

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