"Das Jahr 2020 wird keiner vergessen", war sich Willanzheims Bürgermeisterin Ingrid Reifenscheid-Eckert in der Jahresschlusssitzung des Gemeinderats sicher. Denn die Corona-Pandemie und ihre Folgen hätten alles überlagert und jeden betroffen. "Dennoch ist in unserer Gemeinde sehr viel geschehen", fand die Bürgermeisterin.

Sie erinnerte besonders an die große Baustelle in Hüttenheim mit dem Bau des Dorfgemeinschaftshauses und des Kindergartens. Auch in der Herrnsheimer Marktschänke arbeiteten die Handwerker fleißig bei der umfassenden Sanierung, und die Bürger hätten einiges an Eigenleistung eingebracht. "Unsere Bauhofleute sind ein gutes Team, das viel zuarbeitet", würdigte die Bürgermeisterin ihre Mitarbeiter. Sie lobte in diesem Zusammenhang auch die Bauverwaltungs-Mitarbeiter in der Verwaltungsgemeinschaft für den großen Einsatz und zeitnahe Bearbeitungen.

In diesem Jahr wurden die Außenanlagen an der Willanzheimer Grundschule abgeschlossen und die Einrichtung kürzlich von den Geistlichen gesegnet. "Ein großes Thema ist für uns seit Jahren der Wald", bemerkte Ingrid Reifenscheid-Eckert und riss die Schadensfälle durch Trockenjahre und Schädlinge im Wald an.

Sie hob die konstruktive Zusammenarbeit am Ratstisch hervor, woran auch die Kommunalwahl im März nichts geändert habe. "Wenn wir nicht so ein gutes Miteinander im Gemeinderat hätten, könnten wir diese Vielzahl von Projekten in diesem Tempo nicht abarbeiten", betonte die Bürgermeisterin. "Ich möchte unseren Direktvermarktern, Gastronomen und Gewerbetreibenden Mut zusprechen", wandte sie sich an die Geschäftswelt.  

Danach ergriff ihr Stellvertreter Martin Greulich das Wort und sprach Reifenscheid-Eckert im Namen des Gremiums den Respekt für ihr Engagement an der Gemeindespitze aus. Die Ratsrunde unterstützte die Dankesworte mit Beifall, während Martin Greulich der Bürgermeisterin ein Präsent überreichte.