Auf dem Trainingsgelände der Kitzinger Welpenschule herrschte am Sonntag große Anspannung: Die Begleithundeprüfung stand an.
Auf dem Trainingsgelände der Kitzinger Welpenschule, die sich Richtung Albertshofen befindet, herrschte am Sonntag große Anspannung. Für die fünf Teams aus Mensch und Hund haben sich die zwölf Wochen intensives Training gelohnt, wie es in einer Pressemitteilung des Hundesportvereins heißt.
Die Ausbilder Martina und Vanessa Weltner sowie Sebastian Schoppa vermittelten ein abwechslungsreiches, intensives Trainingsprogramm, das mit Spaß und Motivation zum Erfolg führte. Unter den Augen von Leistungsrichter Dieter Teichmann vom Bayerischen Landesverband für Hundesport zeigten Hund und Halter, dass sie ihre Lektion gut gelernt hatten. Zunächst mussten die Hundeführer den sogenannten Sachkundenachweis bestehen. Hierbei geht es um Fragen rund um den Hund wie zum Beispiel richtige Haltung, Ernährung, Krankheiten des Hundes, aber auch rechtliche Situationen bezüglich Jagdrecht oder Tierschutzgesetz. Erst wenn dieser Theorieteil erfolgreich absolviert ist, geht es in die praktische Prüfung. Zu Beginn steht die Unbefangenheitsprüfung des Hundes, das heißt, dem Leistungsrichter werden alle Hunde einzeln vorgeführt. An lose gehaltener Leine überprüft der Richter die Identität des Hundes mittels eines Chipkartenlesegerätes.
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Der Hund muss hierbei akzeptieren, dass er berührt wird. Liegen Wesensmängel vor – der Hund verhält sich scheu, ist schreckhaft, unführig, bissig oder gar aggressiv – wird er sofort disqualifiziert. Eine weitere Teilnahme an der Prüfung ist nicht möglich.
Anschließend durften die Teams ihr Können in dem Bereich Unterordnung unter Beweis stellen. Sitz, Platz, Ablegen, das enge Fußlaufen mit und ohne Leine, gehört zu den Aufgaben, die möglichst fehlerfrei zu absolvieren sind. Die Verkehrssicherheitsprüfung in der Kitzinger Innenstadt meisterten ebenfalls alle Teams mit Bravour.