Die Marktgemeinde Kleinlangheim hebt die Hundesteuer im Einklang mit den übrigen VG-Gemeinden an.
Die Marktgemeinde Kleinlangheim hebt die Hundesteuer im Einklang mit den übrigen VG-Gemeinden an.
Die neuen Steuersätze betragen ab 1. Januar 2022 30 Euro für den ersten Hund, 40 Euro für den zweiten und 50 Euro für jeden weiteren Hund. Dazu gibt es Ermäßigungen und Befreiungen, wenn ein Tier im Forstdienst, bei einem Jäger oder bei Rettungsdiensten eingesetzt wird. Jedes mehr als vier Monate alte Tier muss innerhalb eines Monats unter Angabe von Herkunft, Alter und Rasse angemeldet werden. Kampfhunde kosten 50 Euro ohne Möglichkeit einer Ermäßigung.
Nachtrag beim Kanalbau
Bürgermeisterin Gerlinde Stier legte ein Nachtragsangebot zur Grundwasserabsenkung beim Kanalbau in der Bahnhofstraße vor. Ein Bodengutachter hatte in der Grabensohle aufgetretenes Grundwasser bestätigt, das durch Vakuumlanzen dauerhaft beseitigt werden muss. Das einzige Gebot lautete auf 78 000 Euro bezogen auf eine Länge von 150 Metern. Abgerechnet wird jedoch nach laufenden Metern. Zu beseitigen sind zwischen 35 und 50 Kubikmeter am Tag. Die Bürgermeisterin wies darauf hin, dass sie mit einer zusätzlichen Kostenmehrung seitens des mit dem Kanalbau beauftragten Unternehmens wegen Erschwernis rechnet. Dieter Zeller zeigte sich von der Wirksamkeit nicht vollends überzeugt und wies auf die Stromkosten für den Dauerbetrieb der Pumpen hin.
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Weiteren Themen am Ratstisch waren:
In der Gemarkung Haidt wurde einem Grundeigentümer die Teilbefreiung von der Wasserabnahmepflicht durch Verwendung von Brunnenwasser zum Autowaschen erteilt. Der Brunnen muss noch angemeldet und ein Zähler installiert werden.
Der Energieversorgunger LKW darf das Erdgasversorgungsnetz um einen Gashausanschluss in der Tulpenstraße erweitern.
Der Glasfaseranschluss am Rathaus kostet rund 32 000 Euro, der Gemeindeanteil liegt bei 3200 Euro.