Wer gratuliert wem am 30. März?

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Bitte lächeln: Stefan Güntner (links) und OB Siegfried Müller nach dem Einzug in die Stichwahl. Beim Wahlforum am nächsten Montag gibt es auch Pluspunkte für die Frage: Wer gratuliert am 30. März wem?
Foto: diana fuchs
Rückblick 1: Siegfried Müller 1998 bei der Sportlerehrung.
Foto: Sebelka
Rückblick 2: Stefan Güntner 2003 beim TGK-Tennisturnier.
Foto: TGK

In einem Punkt haben die Kitzinger Wähler mit den Stichwahl-Rivalen Siegfried Müller und Stefan Güntner schon mal ein Händchen bewiesen: Beide sind Sportler durch und durch, sind als Fußballer gewohnt, sich reinzuhängen, Bälle abzugeben und aufzunehmen.

In einem Punkt haben die Kitzinger Wähler mit den Stichwahl-Rivalen Siegfried Müller und Stefan Güntner schon mal ein Händchen bewiesen: Beide sind Sportler durch und durch, sind als Fußballer gewohnt, sich reinzuhängen, Bälle abzugeben und aufzunehmen.

Es wird also spannend, wer mehr Treffer landet beim Wahlforum von DGB und Main-Post am Montag (24. März, 19 Uhr) im Dekanatszentrum. Schon der Untertitel („Der heiße Stuhl“) unterstreicht, dass ein klares Konzept und Nehmer-Qualitäten, Treffsicherheit und ein kühler Kopf vonnöten sein werden. Grätschen hingegen dürften gegen das bessere Argument ins Leere gehen.

Klar ist: Am 30. März geht es um „Alles oder nichts“, um nicht weniger als Sieg oder Trostpreis. Nur Einer hat in Kitzingen in den nächsten sechs Jahren das Sagen, eine Stimme Mehrheit würde reichen. Dem anderen bliebe bestenfalls die Chance, über Kärrner-Arbeit im Stadtrat eigene Anliegen aufs Spielfeld zu bringen.

Kein Rundumschlag

Wer aber ist der Richtige? Wem soll man die Stimme geben, wem die Stadt anvertrauen? Bei diesen Fragen soll die Diskussion am Montagabend letzte Hinweise liefern, die moderiert wird von den Main-Post-Redakteuren Torsten Schleicher und Norbert Hohler. Und – keine Angst: Es ist kein Rundumschlag zu Dauerbrennern wie Stadthalle, Konversion, Innenstadt, Stillstand und so weiter geplant – das wurde in den letzten Wochen rauf und runter debattiert.

Gefragt ist vielmehr die Persönlichkeit des Kandidaten, sind Eigenschaften wie Glaubwürdigkeit und Durchsetzungskraft, dazu eine Prise Humor und Schlagfertigkeit. Ein gutes Beispiel dafür hat Güntner ja bereits am Wahlabend geliefert. Als OB Müller ihm gratulierte mit dem Satz, seine Zeit werde kommen, hatte der Herausforderer trocken entgegnet: „Vielleicht schneller, als Sie glauben.“

Zündende Ideen

So könnte es am Montag im Dekanatszentrum gerne weitergehen – nicht mit Säbelfechten, sondern Florett. Klar ist, dass Herzens-Anliegen unseres Mitveranstalters DGB wie gute Arbeit und soziale Stadt zur Sprache kommen. Und so ungemein wichtig ein schlüssiges Konzept bis 2020 ist – im Moment am brennendsten gefragt sind zündende Ideen für die Tage bis zur Stichwahl.

Leben soll der Abend von den Fragen der Besucher. „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ heißt der passende Hit der „Höhner“ aus Köln – also machen Sie mit, fragen Sie: Das gibt den Sportlern Müller und Güntner die Chance, Treffer zu landen. Oder nicht!

Stichwahl-Forum

Los geht es am Montag (24. März) um 19 Uhr im Dekanatszentrum. Diskutiert wird unter anderem über die Aktivitäten der beiden im Endspurt, Arbeitsplätze und soziale Stadt sowie Amtsführung und -verständnis. Breiten Raum sollen Publikumsfragen einnehmen, hinzu kommen unterhaltsame Elemente. Der Eintritt ist frei, Einlass bis der Saal voll ist. Gegen 20.15/20.30 Uhr ist Schluss.