Es sind düstere Zeiten. Morgens, wenn man aus dem Haus geht, ist es noch stockdunkel. Abends, wenn man wieder heimkommt, hat sich nichts verändert. Und dazwischen bleibt das Gefühl, dass es so richtig hell nicht werden will.

Kein Wunder, dass sich die Menschen auf den Weihnachtsmärkten drängen. Hier gibt es wenigstens ein bisschen Licht und auch den einen oder anderen Glühwein, der durchaus auch als Stimmungsaufheller taugen kann. Gelegenheit dazu gibt's derzeit jeder Menge.

Erst am vergangenen Wochenende war es gar nicht so einfach, nichts zu verpassen. Von Kleinlangheim, über Mainbernheim, Iphofen und Marktbreit reichten allein im direkten Umfeld Kitzingens die Angebote.

Und ab diesem Freitag leuchtet Kitzingen. Nach mehreren mehr oder weniger erfolgreichen Versuchen gehen die Experimente mit dem Weihnachtmarkt in die nächste Phase.

Wird interessant, was der erstmals nur auf ein Wochenende konzentrierte Markt so alles bringen wird. Wenn das Programm nur annähernd das hält, was die Broschüren versprechen, kann es was werden. Nicht nur wegen des angekündigten und sonst eher selten zu bekommenden Glühbiers.

Auch wenn diese Art des Aufhellers den Test noch bestehen muss, klar ist: Die dunklen Tagen gehen dem Ende entgegen. In exakt einer Woche ist Winteranfang und die längste Nacht. Danach hat der Winter schon verloren. Die Tage werden länger.

Es geht also auch bald wieder aufwärts.