Manchmal hilft Hartnäckigkeit dann doch. Etwa in Marktbreit, wo es um die Ampel an der Mainbrücke nach Segnitz ging. Die schaltete für den Verkehr auf der Staatsstraße auch dann auf Rot, wenn ansonsten keine Fahrzeuge unterwegs waren. Jetzt stellte sich heraus: Eine Kamera in der Ampel ist defekt.

"Intelligent ist etwas anderes", so Volker Iglhaut noch in der Januarsitzung des Stadtrats zur Schaltung der Ampel an der Mainbrücke in Marktbreit, die auch dann auf Rot springe, wenn keine anderen Fahrzeuge unterwegs sind. "Gefühlt schon 1000 Mal moniert" habe die Stadt das, so der Bürgermeister im Januar. Da es aber keine städtische Ampel ist, bleibe nur ein weiterer Hinweis ans staatliche Bauamt. Und der hatte nun doch ein erstaunliches Resultat.

Nach einer weiteren Überprüfung der Lichtsignalanlage durch die Firma Siemens, so das Schreiben des Staatlichen Bauamts, wurde ein "Defekt der Kameragruppe zur Verkehrsdedetktion festgestellt". Dieser Defekt sei allerdings nicht dauerhaft aufgetreten, so dass er bei den bisher durchgeführten Wartungen und Überprüfungen nicht festgestellt werden konnte. Die neue Kameragruppe sei bestellt. Bis dahin ist die defekte Kamera abgestellt, so dass es zwar derzeit noch keine Verbesserung in der Ampelschaltung gebe. Die werde aber mit dem Austausch des defekten Bauteils erwartet.

Die Mainstraße in Marktbreit ist keine Einbahnstraße. Allerdings ist die Einfahrt von der Mainleite aus verboten, was denn doch den Eindruck einer Einbahnstraße erweckt. Immer wieder werden Anlieger der Straße, die in Richtung Marktstraße ausfahren wollen darauf angesprochen, sie fahren entgegen der Fahrtrichtung in einer Einbahnstraße. Dies wollen die Räte nun einschränken, indem sie das Schild 267 (Einfahrt verboten) durch das Verkehrszeichen 250 (Durchfahrt verboten) ersetzen, vorbehaltlich der Zustimmung der Straßenverkerhsbehörde.

Zwei Weiden am Breitbach im Bereich der Breitbachstraße müssen gefällt werden. Sie sind hohl und drohen auseinander zu brechen.

Gute Nachrichten von Marktbreits Bürgermeister Harald Kopp für von Bahnlärm geplagte Anlieger zwischen Marktbreit und Obernbreit: So die Stadt eine positive Rückmeldung an den Planer gibt, kann über die bislang geplanten Schutzwände hinaus auch der Bereich zwischen den beiden Orten mit einer Lärmschutzwand entlang der Bahnlinie versehen werden. Mit der Planung kann sofort begonnen werden, eine Planfeststellung wird aber erst nach Abschluss des laufenden Planfeststellungsverfahrens erfolgen.