Das Jahr 2013 geht in die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Albertshofen ein. Denn im vergangenen Jahr konnten die Floriansjünger ihr neues Feuerwehrgerätehaus einweihen und am Samstag konnte erstmals die Jahreshauptversammlung im neuen Domizil an der Lohwiese über die Bühne gehen.

Die Einweihungsfeierlichkeiten im Juli bildeten den Höhepunkt des Jahres, wie Vereinsvorsitzender Peter Reidelbach deutlich machte. „Jedes Mal wenn ich ins Gerätehaus gehe, bin stolz auf das, was wir gemeinsam geleistet haben“, erklärte zudem Kommandant Matthias Hofmann. Peter Reidelbach zählte zum Jahresgeschehen das Sonnwendfeuer, die Teilnahme am Bonuslauf der VR Bank Kitzingen und am Volkstrauertag sowie den Schlachttag auf.

Lustig ging es beim Vereins-Oktoberfest zu, bei dem der Kommandant das Licht ausmachte und sein Bett im Feuerwehrgerätehaus aufgeschlagen hatte, wie Peter Reidelbach verriet.

Unterstützung der Gemeinde

Der Vorsitzende würdigte die Unterstützung der Gemeinde mit Bürgermeister Horst Reuther an der Spitze. Reuther ist Feuerwehrmann und Atemschutzgeräteträger sowie Fanfarenbläser im Spielmannszug und damit doppelt Aktiver im Feuerwehrverein. Reuther schwärmte, „keiner hat so eine gute Mannschaft wie wir in Albertshofen“ und fand, dass alle Bürger ruhig schlafen können weil auf die Retter voll Verlass sei.

Matthias Hofmann bilanzierte für das vergangene Jahr acht Einsätze, davon mehrheitlich Technische Hilfeleistungen, aber auch zwei „tierische Einsätze“. Neben den vielen Arbeitseinsätzen auf der Baustelle absolvierte die Wehr auch mehrere Schulungen und Übungen. Matthias Hofmann und Peter Reidelbach unterstrichenen die gute Zusammenarbeit mit der örtlichen Sanitätsbereitschaft mit ihrem Leiter Alfred Sattes. Der Sani-Leiter gab den Dank zurück und hob die große Arbeitsleistung der Feuerwehrler während der Bauphase hervor. Der Kommandant bezifferte den Stand der Aktiven auf sechs Frauen und 45 Männer.

Jugendarbeit zahlt sich aus

Die Arbeit von Jugendwart Thomas Hofmann zahlt sich aus, denn der Kommandant konnte am Samstag fünf junge Leute per Handschlag in die aktive Wehr übernehmen. Der Kommandant lobte den Nachwuchs dafür, nicht nur fachlich engagiert zu sein, sondern ebenso bei allen Vereinsveranstaltungen.

Kreisbrandinspektor Bernd Rüdiger zeichnete Rudi Darlapp und Heiko Uhl mit dem staatlichen Ehrenzeichen für 25 Jahre Feuerwehrdienst aus und gab ihnen das „40-Jährige“ als nächstes Ziel mit auf den Weg.

Peter Reidelbach und Matthias Hofmann ehrten noch Willi Darlapp (30 Jahre aktiv), Timo Gallena (20 Jahre aktiv) Ralf Wenkheimer (zehn Jahre aktiv), Herbert Gernert (50 Jahre Mitgliedschaft) und Karina Hofmann (zehn Jahre Mitgliedschaft) seitens des FFW-Vereins.

Nach dem Übertritt des erwähnten Quintetts zu dem Aktiven umfasst die Jugendgruppe aktuell fünf Jugendliche. Sie beteiligten sich am Wissenstest und dem 24-Stunden-Schwimmen und dem Jugendzeltlager teil, bereiteten sich auf Leistungsprüfungen vor und hatten ihren Spaß am Grillfest.

Andre Busigel listete neun Auftritte des Spielmannszugs auf und informierte, dass die aktuell 14 Jungmusiker gute Fortschritte in der Ausbildung machen. Schriftführerin Doris Müller ließ das Vereinsjahr Revue passieren und Kassier Martin Kraft sowie Thomas Schwab für den Spielmannszug gaben Einblicke in die Finanzen.