"Zischendes Geräusch": Fränkischer Burger King muss für Einsatz gesperrt werden

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Eine defekte CO2-Flasche löste einen Feuerwehreinsatz bei Burger King in Geiselwind aus. Die Filiale musste geräumt werden.

Am Samstag (25. April 2026) wurde die Freiwillige Feuerwehr Geiselwind zum Burger King Restaurant in Geiselwind gerufen. Der Einsatzgrund war ein gemeldeter Gasaustritt im Gebäude, wie die Feuerwehr auf Facebook berichtet.

Als die Feuerwehr eintraf, hatten die Mitarbeitenden das Restaurant bereits verlassen. Einige Angestellte berichteten von einem zischenden Geräusch im Kellerbereich. Ein stechender Geruch war nicht wahrnehmbar, was darauf hinwies, dass es sich um ein farb- und geruchloses Gas handeln könnte.

Burger Kind abgesperrt - Feuerwehr findet Ursache

Aus Sicherheitsgründen sperrte die Feuerwehr den Bereich um das Gebäude und den Parkplatz großräumig ab. Gleichzeitig wurde der Brandschutz sichergestellt. Ein Team mit Atemschutzgeräten und einem Messgerät suchte im Untergeschoss nach der Ursache.

Schnell konnte eine defekte CO2-Flasche an der Schankanlage als Auslöser gefunden werden. Die Feuerwehr brachte die Flasche ins Freie, sodass das Gas ungefährlich und kontrolliert entweichen konnte.

Um das Gas, das schwerer als Luft ist und sich am Boden sammelt, aus dem Gebäude zu entfernen, setzten die Einsatzkräfte spezielle Lüfter sowohl im Keller als auch im Erdgeschoss ein. Nachdem das Gebäude ausreichend gelüftet war, überprüfte die Feuerwehr mehrfach, ob das Gas vollständig entfernt wurde. Im Anschluss konnte das Restaurant seinen Betrieb wieder aufnehmen.

Vorschaubild: © Gerald Matzka/dpa-Zentralbild/dpa