Das Volkacher Weinfest 2024 ist zu Ende. Feuerwehr und BRK ziehen nun Bilanz zum diesjährigen Einsatzgeschehen. Zu Spitzenzeiten seien "20 Helfer gleichzeitig" vor Ort gewesen.
Im Nachgang des Volkacher Weinfests 2024 ziehen die Feuerwehr und das BRK Bilanz. In einer Mitteilung erklären sie: Während Tausende fröhlich und unbeschwert feierten, waren im Hintergrund dutzende Ehrenamtliche von Rotem Kreuz und Feuerwehr fünf Tage lang im Einsatz. Bereits im Vorhinein gab es Abstimmungsgespräche zwischen den Organisationen, bei denen die Einsatzkonzepte geplant und aufeinander abgestimmt wurden. Während des fünftägigen Festbetriebes waren an der Sanitätsstation immer Helfer einsatzbereit vor Ort, um schnell Erste Hilfe leisten zu können. „Dieses Jahr waren es mit 99 Hilfsleistungen ungefähr genau so viele wie in den vergangenen Jahren.“, bilanziert Lukas Zimmermann von der BRK Bereitschaft Volkach.
In 10 Fällen wurden Verletzte durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht. Zu Spitzenzeiten am Samstagabend waren 20 Helfer des BRKs zeitgleich vor Ort. Für die Volkacher Feuerwehr galt es lediglich zwei im Voraus geplante Einsatz abzuarbeiten. Unter der Führung von Einsatzleiter Udo Gebert wurde der Umzug der Festwinzer und der beliebte Kinderumzug am Montagnachmittag abgesichert. Hier waren insgesamt 15 Einsatzkräfte beteiligt. Doch auch das Thema vorbeugender Brandschutz beschäftigte die Feuerwehr. Wie jedes Jahr wurden am ersten Festtag durch das Ordnungsamt und einem Vertreter der Feuerwehr die Feuerlöscher in den Verkaufsständen kontrolliert.
„Es ist enorm wichtig, dass in den Ständen funktionierende Feuerlöscher vorgehalten werden, um einen Brand noch in der Entstehungsphase bekämpfen zu können.“, erklärt stellvertretender Kommandant Frank Thurn. Hinzu kam ein Alarmeinsatz in der Nacht zum Freitag. Eine Gruppe war mit Fahrrädern auf dem Weg in Richtung Fahr unterwegs, einer der Männer stürzte in der Allee und stieß gegen einen Baum. Ersthelfer kümmerten sich um den Mann und stellten einen Einweiser an die Straße, sodass die Rettungskräfte den Verunfallten schnell auffinden konnten.
Während sich die Mannschaft des Löschfahrzeuges um das Ausleuchten der Einsatzstelle kümmerte, sowie den Rettungsdienst bei der Versorgung des Patienten unterstütze, brachten weitere Feuerwehrkräfte Equipment aus dem Rettungswagen an die abgelegene Einsatzstelle. Nachdem die Erstversorgung abgeschlossen war, wurde der Mann mithilfe der Schleifkorbtrage durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr bis zur Straße zum Rettungswagen getragen. „Alles in allem gingen unsere Konzepte auch dieses Jahr auf!“, sind sich BRK Bereitschaftsleiter Harald Erhard und Kommandant Moritz Hornung einig.
Vorschaubild: © Patty Varasano