Reifenplatzer an Lastwagen sorgt für langen Stau auf der A7

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Nach einem Reifenplatzer hat sich ein Lastwagen auf der A7 an der Leitplanke den Tank aufgerissen. (Symbolfoto)
Lkw-Unfall auf der A3
Team Diem

Es war wohl ein Reifenplatzer an einem Lastwagen, der am Donnerstagvormittag für eine stundenlange Vollsperrung auf der A7 sorgte. Die Umleitungsstrecke war stark belastet.

Kurz nach 8 Uhr am Donnerstag (11. Juni 2026) kollidierte ein in Richtung Ulm fahrender Lastwagen auf der A7 mit der Außenleitplanke und einer Notrufsäule und blieb quer zur Fahrbahn stehen. Der Unfall ereignete sich südwestlich von Kitzingen auf Höhe des Parkplatzes Wolfsgraben. Grund für die Kollision war nach derzeitigem Kenntnisstand der Polizei ein geplatzter Reifen.

Die Polizei schildert den Unfallhergang so: Bei der Kollision riss der Fahrzeugtank auf und es flossen größere Mengen Diesel auf die Fahrbahn. Der Lkw, der mit etwa 23 Tonnen Altmetall beladen war, musste abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Reinigungsarbeiten musste die Fahrbahn in Fahrtrichtung Ulm etwa bis zur Mittagszeit voll gesperrt werden.

Stundenlange Verkehrsbehinderungen auf der A7 Richtung Süden

Die Arbeiten an der Unfallstelle seien durch zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr aus Kitzingen und Marktbreit unterstützt worden. Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Erbshausen und des Wasserwirtschaftsamtes seien ebenfalls vor Ort gewesen. Der Verkehr sei für die Dauer der Vollsperrung an der Anschlussstelle Kitzingen ausgeleitet worden.

Während der Unfallaufnahme klagte der 63-jährige Fahrer mit türkischer Staatsangehörigkeit über Schmerzen im Oberkörper. Er wurde mit leichten Verletzungen in eine Klinik gebracht. Den Schaden am Lastwagen, der Leitplanke und an einer Notrufsäule schätzt die Polizei auf etwa 150.000 Euro. 
 
Die Vollsperrung wurde laut Polizei gegen 12.20 Uhr aufgehoben. Da die Reinigungsarbeiten auf der Hauptfahrbahn weiter andauerten, wurde der Verkehr über den Parkplatz Wolfsgraben an der Unfallstelle vorbeigeleitet, wodurch es weiter zu Verkehrsbehinderungen kam.