Brand nach Blitz in Unterfranken: Feuerwehr steht vor besonderer Herausforderung

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Dachstuhlbrand in Volkach
Ein Blitz setzte am Freitagvormittag (28. August 2026) den Dachstuhl eines Hauses in Obervolkach in Brand.
Dachstuhlbrand in Volkach
Robin Tschischka, Feuerwehr Stadt Volkach
Dachstuhlbrand in Volkach
Ein Blitz setzte am Freitagvormittag (28. August 2026) den Dachstuhl eines Hauses in Obervolkach in Brand.
Dachstuhlbrand in Volkach
Robin Tschischka, Feuerwehr Stadt Volkach
Dachstuhlbrand in Volkach
Ein Blitz setzte am Freitagvormittag (28. August 2026) den Dachstuhl eines Hauses in Obervolkach in Brand.
Dachstuhlbrand in Volkach
Robin Tschischka, Feuerwehr Stadt Volkach
Dachstuhlbrand in Volkach
Ein Blitz setzte am Freitagvormittag (28. August 2026) den Dachstuhl eines Hauses in Obervolkach in Brand.
Dachstuhlbrand in Volkach
Robin Tschischka, Feuerwehr Stadt Volkach

Insgesamt 135 Feuerwehrleute bekämpften am Freitag einen Brand nach einem Blitzschlag im Kreis Kitzingen. Das anhaltende Unwetter erschwerte den Einsatz. Ein Atemschutzträger erlitt einen Kollaps.

Am Freitagvormittag (28. August 2026) wurde die Feuerwehr Volkach um kurz vor 11 Uhr gemeinsam mit den Feuerwehren aus Obervolkach und Gaibach zu einem Dachstuhlbrand nach einem Blitzeinschlag in der Ortsmitte von Obervolkach (Kreis Kitzingen) alarmiert. Trotz des Eintreffens der ersten Einsatzkräfte nach nur wenigen Minuten hatte sich das Feuer bereits großflächig im Dachstuhl ausgebreitet, heißt es im Einsatzbericht.

Aufgrund des Feuers habe sich eine enorme Hitze unter dem Dach gebildet. Mit einer Drehleiter und Atemschutzträgern bekämpfte die Feuerwehr die Flammen von außen und innen. Das Feuer im Inneren des Dachstuhls konnte zunächst unter Kontrolle gebracht werden und die Maßnahmen der Feuerwehren zeigten schnell Wirkung, so der Bericht.

Anhaltendes Unwetter stellt Feuerwehr in Volkach vor besondere Herausforderung

Nach Angaben der Feuerwehr hatten sich die Flammen jedoch bereits weit in den Dachstuhl hineingefressen, sodass dieser großflächig geöffnet werden musste. Da sich die Flammen aber bereits weit in die Dachkonstruktion hineingefressen hatten, musste die Dachhaut großflächig geöffnet werden. Hierzu wurde eine zweite Drehleiter aus Gerolzhofen nachalarmiert, um die Brandbekämpfung von zwei Seiten zu ermöglichen.

Mit Sägen wurde das Dach geöffnet, anschließend wurde die darunterliegende Holzwolle ausgebaut und gezielt abgelöscht. Dabei wurde der Einsatz von Löschwasser laut Feuerwehr so weit wie möglich reduziert, um einen zusätzlichen Wasserschaden am Gebäude zu vermeiden.

Eine besondere Herausforderung stellte das weiterhin anhaltende Unwetter dar. Am Freitagmorgen waren heftige Gewitter mit starkem Niederschlag über weite Teile Franken gezogen. Während der ersten Einsatzphase mussten die Einsatzkräfte rund eineinhalb Stunden lang bei starkem Regen arbeiten. Insbesondere galt es, die Atemschutzgeräteträger möglichst trocken zu halten, da durchnässte Schutzkleidung im Innenangriff bei den hohen Temperaturen eine zusätzliche Gefahr durch Verbrühungen darstellt.

Einsatzkraft erleidet bei Brand in Volkach einen Kreislaufkollaps

Im weiteren Einsatzverlauf wurden zusätzliche Atemschutzgeräteträger aus Fahr, Eichfeld, Krautheim, Zeilitzheim und Astheim nachgefordert. Insgesamt waren rund 135 Einsatzkräfte, darunter 60 Atemschutzgeräteträger, an der Brandbekämpfung beteiligt.

Aufgrund der enormen Hitze kam es bei einer Einsatzkraft zu einem Kreislaufkollaps. Die Einsatzkraft wurde vorsorglich zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht, konnte dieses im Laufe des Nachmittags jedoch bereits wieder verlassen. Die Feuerwehr konnte den Brand schließlich vollständig löschen.