Lehrling von 150 Kilogramm schwerer Platte erschlagen: Kollegen kämpften noch um sein Leben

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Auf einer Baustelle im Landkreis Kitzingen kam es zu einem tragischen Vorfall: Bei Arbeiten in einem Keller wurde ein 24-Jähriger eingeklemmt. Er starb noch an der Unfallstelle.

Tödlicher Arbeitsunfall im Kreis Kitzingen: Auf einer Baustelle in der Mainsondheimer Straße in Albertshofen ist am Mittwochvormittag (30. August 2023) ein 24-jähriger Lehrling von einem Schalungselement erschlagen worden. Die Kripo Würzburg ermittelt nun, wie es zu dem tödlichen Betriebsunfall kommen konnte.

Dem derzeitigen Sachstand nach waren die Arbeiter kurz nach 8 Uhr damit beschäftigt, die Schalungselemente eines frisch betonierten Kellers zu entfernen. Um die Elemente zu lösen, stieg der Auszubildende in die Baugrube und löste die Eisenverbindungen. Dabei kippte aus bislang unbekannter Ursache eine der rund 150 Kilogramm schweren Platten um und klemmte den jungen Mann ein, wie das Polizeipräsidium Unterfranken am Freitagnachmittag mitteilte.

Lehrling stirbt auf Baustelle in Albertshofen: Notarzt und Rettungsdienst vor Ort

Obwohl ihm seine Kollegen sofort zu Hilfe eilten und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versuchten, ihn mit einer Herz-Lungen-Wiederbelebung am Leben zu halten, konnte der Notarzt nur noch den Tod des 24-Jährigen feststellen.

Die Kripo Würzburg übernahm bereits am Mittwoch die weiteren Ermittlungen. Gemeinsam mit der Berufsgenossenschaft und dem Gewerbeaufsichtsamt Würzburg soll nun geklärt werden, wie es zu dem tödlichen Unfall kommen konnte.

Vorschaubild: © Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild