Bauzaun oder Grünfläche – die Entscheidung, wie das Grundstück des ehemaligen Marktcafés bis zum Neubau gestaltet wird, ist zugunsten einer Grünfläche gefallen. Die ist zwar noch nicht gestaltet, es gibt aber schon wieder Befürchtungen.

Ein direkter Anlieger befürchtete in der Bürgerversammlung für die Innenstadt, dass der vorgesehene Rasen zu einem Hundeklo verkommen könnte. Er hätte lieber einen Bauzaun gehabt, der die Baustelle bis zum Baubeginn dicht macht. Durchgesetzt hat er sich nicht. Das Grundstück wird aufgefüllt, bekommt einen Rasen und wird grün und zugänglich, für 20 000 Euro.

In der Versammlung wurde auch ein möglicher Zeitablauf deutlich: Baubeginn für das geplante Wohn- und Geschäftshaus mit Vinothek ist danach vermutlich im zweiten Halbjahr 2018. In drei Jahren solle alles fertig sein.

Oberer Mainkai

Der Ausbau des Oberen Mainkais und die damit verbundene millionenschwere Sanierung der Kaimauer wird noch vor der Sommerpause Thema im Stadtrat sein. Nach der Vergabe an der Kitzinger Büro arc.grün laufen derzeit die Planungen, sagte Bauamtsleiter Oliver Graumann in der Bürgerversammlung. Die Frage nach dem Stand der Dinge kam von einem Anlieger. Die interessiert vor allem, wie sie an den Kosten für den Ausbau der Neugestaltung der Straße beteiligt werden.

Vorsichtig optimistisch

Dauerthema in der Innenstadt ist das seit Jahren leer stehende sogenannte Dietzhaus. Das Geschäftshaus direkt am Mark ist nach einem Brand nicht unbedingt ein Schmuckstück. Oberbürgermeister Siegfried Müller zeigte sich vorsichtig optimistisch, dass nachdem die Probleme mit dem Ungeziefer gelöst worden sei auch der Brandschaden beseitigt wird. Auch einen Nutzung des zentral gelegenen Gebäudes hält er offenbar für möglich: „Es gibt Interessenten.“