Gerade mal zwei Themen stehen auf der Tagesordnung des Kitzinger Verwaltungs- und Bauausschusses, der am Donnerstag (16. Februar) ab 18.30 Uhr öffentlich tagt: Einmal geht es um den Bau einer Photovoltaikanlage in der Kläranlage und danach um den Bebauungsplan für den Technologiepark „conneKT“.

Bei „conneKT“ geht es um eine Änderung des Bebauungsplans für das rund 75 Hektar große Gelände zwischen Kitzingen und Großlangheim. Dabei sollen die Pläne an die Entwicklung auf dem Areal angepasst werden.

Die Änderungen betreffen den Zuschnitt verschiedener Grundstücke und Teile der Erschließungsstraßen, aber auch die Verschiebung von Grünstreifen. Daneben sollen neue Nutzungen wie beispielsweise eine Tankstelle, eine Diskothek oder eine Veranstaltungs- und Mehrzweckhalle im Gewerbegebiet ermöglicht werden. Die Pläne lagen öffentlich aus. In der Sitzung werden die diversen Stellungnahmen dazu diskutiert.

Kläranlage: bald energieautark

Auf dem Weg zur energieautarken Anlage ist das Kitzinger Klärwerk. Die Einrichtung nahe Marktsteft soll eine Photovoltaikanlage bekommen, die auf dem Dach des Betriebsgebäudes errichtet werden wird. Kostenpunkt laut Beschlussvorlage: 185 000 Euro.

Im Jahr 2016 hat das Klärwerk 74 Prozent seines Stromverbrauchs selbst erzeugt. Wenn die neue Anlage den Sonnenstrom anzapft, soll das Ergebnis nahe 100 Prozent liegen.