Nach der erzwungenen Corona-Pause gab es wieder eine reguläre Hauptjahresversammlung des Weinbauvereins in Wiesenbronn. Vorstand Mario Hofmann blickte zurück auf die beiden vergangenen Jahr und berichtete über die Feste, die trotz der Pandemie gefeiert wurden. Die Wiesenbronner waren kreativ und haben Konzepte erarbeitet, so dass einige Veranstaltungen, wenn auch in abgespeckter Form, doch stattfinden konnten.

Kassenwart Claudia Djuren stellte die aktuelle Finanzlage mit einem Guthaben im fünfstelligen Bereich vor.

Die amtierende Weinprinzessin Sophie Fröhlich wurde mit einer Anstecknadel des Weinbauvereins für ihre zu Ende gehende Amtszeit geehrt.

Sophie ließ alle Anwesenden mit beeindruckenden Bildern verschiedener Veranstaltungen an ihrer bisherigen Weinprinzessinnenherrschaft teilhaben. Die wichtigsten Feste waren neben der Krönung bei der Weinkost und den Wiesenbronner Weinfesten, die Residenzgala und die Best of Gold-Verleihung in Würzburg, ein Drachenbootrennen in Kitzingen, das Goethe-Weinfest in Weimar und natürlich das Oktoberfest in München. Wegen der Pandemie waren es leider nicht so viele Auftritte, aber diese waren dafür besonders spektakulär und werden Sophie in steter Erinnerung bleiben.

Vorstandschaft und Mitglieder, darunter auch Bürgermeisterin Doris Paul, sind sich einig, dass Sophie eine besonders würdige Vertreterin des Wiesenbronner Weins war und bedankten sich herzlich für ihr Engagement.

Zur neuen Weinprinzessin wurde Anna Stock gewählt. In ganz charmanter Weise stellte sie sich kurz vor: Anna wird in den nächsten Wochen ihre Abschlussprüfung zur medizinischen Fachangestellten machen und im Herbst mit einer Ausbildung zur Notfallsanitäterin beginnen. In ihrer Freizeit ist sie häufig als Feuerwehrfrau im Einsatz. Die Mitglieder wählten die neue Weinprinzessin einstimmig.

Sophie und Anna bewirteten zum Abschluss die Gäste mit ausgewählten Weinen und einem Imbiss.

Von: Margareta Fröhlich (Mitglied, Weinbauverein Wiesenbronn)