Angebote für über 1500 Mitglieder bei der AWO

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Neu formiert: Heinz Galuschka (von links), Margarete Herold, Astrid Glos, Özlem Aksu und Vorsitzender Gerald Möhrlein sind im Kreisvorstand der Arbeiterwohlfahrt.
Foto: MÖHRLEIN

Tanzcafé, Strickkreis, Seniorenclubs, Ausflüge und Feiern oder die Betreuung von Asylbewerbern: Umfangreiche Arbeit leistet die Arbeiterwohlfahrt im Landkreis Kitzingen.

Tanzcafé, Strickkreis, Seniorenclubs, Ausflüge und Feiern oder die Betreuung von Asylbewerbern: Einen Beleg der umfangreichen Arbeit, die bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Landkreis Kitzingen geleistet wird, gibt der Bericht über die Kreiskonferenz.

Özlem Aksu (Kassiererin) und Astrid Glos (Schriftführerin) sind neu in den Vorstand der Kreis-Arbeiterwohlfahrt gewählt worden, wie der Presse mitgeteilt wird. Gerald Möhrlein wurde als Vorsitzender bestätigt, genauso wie seine beiden Stellvertreter Heinz Galuschka und Margarete Herzog.

2400 Euro für WirKT

Der alte und neue Vorsitzende berichtete über die Aktivitäten des Kreisverbands. „Wir sind im bayernweiten AWO-Projekt 'Engagement macht Schule' als Modellregion in Unterfranken ausgewählt worden.“ In Klausurtagungen erarbeiteten die Teilnehmenden ihre Vorhaben. So wurde mit dem Wilhelm-Hoegner-Haus 120 Liter wärmende Kartoffelsuppe bei der Letzten Fuhre im Oktober verteilt; die dadurch eingenommenen Spenden würden für die Geflüchtetenarbeit eingesetzt, so Möhrlein.

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Im Bezirksausschuss der AWO Unterfranken vertreten den Kreisverband Margarete Herold und Alfred Kümmel sowie neu Eva-Maria Hoffart. Gerald Möhrlein ist stellvertretender Vorsitzender des Bezirksverbands der AWO Unterfranken und Vorsitzender des Bildungswerks der AWO Unterfranken.

Ursula Seibts Stricktreff in der Würzburger Straße in Kitzingen erfreue sich großer Beliebtheit. Freitags von 14 bis 16.30 Uhr treffen sich Jung und Alt zum gemeinsamen Stricken und zu Gesprächen bei Kaffee oder Tee. Ursula Seibt organisierte darüber hinaus mit dem Wilhelm-Hoegner-Haus das Tanzcafé.

In Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk der AWO hatte der Kreisverband den Helfern eine Bildungsfahrt „AWO sagt Danke“ nach Bad Kissingen angeboten.

Der Kreisverband hat das Koordinierungszentrum WirKT, das sich um ehrenamtliches Engagement kümmert, mit 2400 Euro unterstützt. Vom Landkreis wünsche man sich für WirKT mehr Unterstützung, geht aus der Mitteilung über die Kreiskonferenz hervor. Während in anderen Landkreisen die Zuschüsse aufgestockt werden, habe diese der Landkreis Kitzingen von 18 000 Euro auf 15 000 Euro reduziert.

Gerald Möhrlein hat den Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege turnusgemäß abgegeben. Der Vorsitz wechselt alle drei Jahre. Er wurde dafür zum Vorsitzenden des Jobcenter-Beirats gewählt und vertritt in diesem Gremium die Interessen der Wohlfahrtspflege. Der Kreisvorsitzende berichtete auch über Aktivitäten der Ortsvereine, in denen sich insgesamt rund 100 Helfer engagieren. Zahlreiche Seniorenclubs und Seniorentanzclubs treffen sich in regelmäßigen Abständen. Kitzingen, Repperndorf, Marktbreit und Wiesentheid verfügen über eigene Räume. Hervorgehoben wird hier das Engagement in Iphofen: die Arbeit mit Asylbewerbern.

Kinderbetreuung, Seniorentreff

Die Ortvereine seien in den unterschiedlichsten Bereichen aktiv. Von Weihnachtsfeiern über Faschingsfeiern und Sommer- und Herbstfesten gebe es ein reichhaltiges Angebot. Weit über 1500 Mitbürger werden dadurch betreut. Zusätzlich bieten man Ausflüge sowie Besichtigungen, Schafkopfturniere und monatliche Treffen zu bestimmen Themen bis hin zu Kulturveranstaltungen an. Auch der Kinderbetreuung widmen sich Ortsvereine.

Bastelnachmittage, und Kinderausflüge sind im Angebot. Darüber hinaus gibt es bei Bedarf Hilfestellung im Einzelfall: Besuche in Seniorenheimen, Geburtstagsbesuche, Besuche bei Behinderten, Haus- und Krankenhausbesuche, Nachbarschaftshilfen und Besuche zu Weihnachten.

Die stellvertretende Vorsitzende Margarete Herold berichtete, dass 506 Personen an Reisen und Veranstaltungen, teilweise in Kooperation mit den Ortsvereinen, teilgenommen haben. Hier könnten Leute mitfahren, die nicht mehr in der Lage sind, solche Unternehmungen ohne finanzielle Unterstützung zu meistern. Das Angebot richtet sich an alle Bürger, nicht nur an die Mitglieder des Wohlfahrtsverbands.

Über die Jugendarbeit der AWO im Kreis Kitzingen berichtete die Vorsitzende des Kreisjugendwerks, Eva-Maria Hoffart: „2015 konnten wir leider auf Grund der veränderten Zuschussrichtlinien und personeller Engpässe nur das Minimum aufrecht erhalten.“ Der Austausch mit den anderen Ortjsugendwerken erfolge über digitale Kommunikation.

Das Bezirksjugendwerk bleibe ein wichtiges Standbein des Jugendwerkes im Landkreis Kitzingen. Hier hätten längere Ferienaktionen und Sprachreisen einen guten Platz und die Kitzinger würden jedes Jahr „einen sichtbaren Anteil an Teilnehmern“ stellen. Auch werden Sorgen im Bericht geäußert: „Wir benötigen „Nachwuchs, um das Jugendwerk wieder auf arbeitsfähige Beine zu stellen und der Überalterung der Mitglieder entgegen zu wirken.“