Altbürgermeister Hans Friederich ist gestorben

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Altbürgermeister Hans Friederich ist gestorben
Völlig überraschend ist am Samstag, 18. Februar, Buchbrunns Altbürgermeister Hans Friederich (Foto: Gerhard Bauer) gestorben ...
Altbürgermeister Hans Friederich ist gestorben

Völlig überraschend ist am Samstag, 18. Februar, Buchbrunns Altbürgermeister Hans Friederich gestorben. Er wurde nur 65 Jahre alt.

Völlig überraschend ist am Samstag, 18. Februar, Buchbrunns Altbürgermeister Hans Friederich gestorben. Der Verwaltungsangestellte, Familienvater und Nebenerwerbslandwirt wurde 65 Jahre alt.

Einen Namen gemacht hat sich Friederich vor allem als Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Buchbrunn. Dort saß er seit 1984 ununterbrochen im Gemeinderat. Seit 1996 war er fünf Jahre lang zweiter Bürgermeister und führte nach dem Tod von Hans Gernert die Geschäfte weiter.

13 Jahre lang war er Bürgermeister

Im Oktober 2001 war Friederich für die Freien Wähler bei der Kommunalwahl angetreten und war mit über 70 Prozent zum Bürgermeister gewählt worden. 13 Jahre lang war er erster Bürgermeister. Als Dank für seine Leistungen wurde er zum Altbürgermeister ernannt und mit einer eigens eingeführten Bürgermedaille in Silber ausgezeichnet. „Hans Friederich hat viel in unserem Ort bewegt und vorangebracht“, heißt es im Nachruf der Gemeinde. Er habe Buchbrunn vorbildlich wirtschaftlich und finanziell weiterentwickelt.

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Viele wichtige Projekte für die Gemeinde

Seine Amtszeit war geprägt von vielen für die Gemeinde wichtigen Dingen. Die Umgestaltung der Ortsmitte gehört dazu. Die archäologischen Ausgrabungen sind in der Zeit gelaufen, das frühzeitliche Langhaus wurde errichtet. Die Friedhofssanierung ist umgesetzt worden und die Neugestaltung des Brunnenplatzes. Die Sanierung der Eich und die Schulerweiterungen gehören auch dazu. Besonderes Anliegen war die Errichtung des Dorfladens.

Für die Liebe nach Buchbrunn

Friederich galt als familienverbunden und bodenständig, Rummel um seine Person mochte er nicht. An seinem 60. Geburtstag hat er aber dann doch ein bisschen was erzählt. Dass er in Sickershausen geboren wurde, dass ihn die Liebe Anfang der 70er Jahre nach Buchbrunn brachte, wo er 1972 seine Rosi heiratete. Mit ihr hatte er drei Kinder, die heute längst erwachsen sind.

Zu Hause fühlte sich der Rechnungsprüfer und spätere Personalchef im Landratsamt und Nebenerwerbslandwirt am wohlsten. Und in den Vereinen, in denen er sich engagierte: Sportverein, Gesangverein und Posaunenchor. Auch die werden ihn vermissen.

Die Beisetzung findet am Samstag, 25. Februar, um 12.30 Uhr im Friedhof Buchbrunn statt. Anschließend ist Trauergottesdienst in der evangelischen Kirche.