„Mit diesen Sternen möchten wir symbolisch unsere Gemeinschaft und Verbundenheit ausdrücken“, sind sich die Leiterinnen der Volkacher Kindergärten einig. Daher haben sie zusammen mit den vielen Mädchen und Jungen, die die städtischen KiTas in Gaibach, Obervolkach und Volkach besuchen, Sterne für die Fenster des Volkacher Rathauses gebastelt und Bürgermeister Heiko Bäuerlein, stellvertretend für alle Bürger Volkachs, überreicht. Bürgermeister Bäuerlein freute sich laut Pressemitteilung der VG Volkach sehr über die Sterne und dankte den Erzieherinnen in den städtischen Einrichtungen für ihr Engagement zum Wohle der Kinder. „Mein besonderer Dank geht an die vielen Mädchen und Jungen für die schönen Sterne, die ab sofort in den Fenstern des Rathauses zu sehen sein werden.“

„Dieses Jahr wurde von Corona völlig auf den Kopf gestellt“, so Christine Sendner vom Kindergarten Obervolkach, die ebenso wie ihre Kolleginnen aus Gaibach, Petra Friesl, und aus Volkach, Petra Höhn und Franziska Wagner, so etwas noch nie erlebt hat. „Sozusagen von einem Tag auf den anderen mussten wir reagieren. Uns war und ist es wichtig, dass unsere Kinder möglichst unbelastet von dieser schwierigen Zeit aufwachsen und ihren ‚normalen‘ Kindergarten-Alltag erleben können“, fügt Petra Friesl vom Haus für Kinder Gaibach hinzu.

Kita-Team durch Corona zusammengeschweißt

Auch der Volkacher Kindergarten mit seiner Leitung Petra Höhn war in diesem Jahr besonders gefordert: „Nahezu täglich kamen neue Informationen und Vorgaben vom Staatsministerium. So viel wie in diesem Jahr haben wir nie miteinander konferiert, mussten vieles abstimmen und organisieren. Im Rückblick lässt sich sagen, diese Zeit hat uns noch weiter zusammengeschweißt, sowohl innerhalb der jeweiligen Teams als auch in der Gruppe der Leitungen.“

Der Besuch bei Bürgermeister Bäuerlein diente auch einem Informationsaustausch. So gaben die Verantwortlichen der Kinderbetreuungsstätten einen Rückblick auf das Corona-Jahr 2020, das viele an die Grenzen gebracht und größtmögliche Flexibilität und schnelle Reaktionen auf Vorgaben aus München und Berlin erfordert hat. So wurde beispielsweise in der Lockdownphase im Frühjahr im Schichtdienst gearbeitet, Konzeptionen überarbeitet und per Mail und Telefon Kontakt zu den Eltern gehalten, heißt es in der Mitteilung. Es gab keine Sommerfeste, keine Ausflüge, weniger bzw. dafür andere Aktionen für die Vorschulkinder. Feste wie Erntedank oder St. Martin wurden nur gruppenintern und nicht öffentlich gefeiert.

Seit September läuft der Betrieb für die Kinder weitgehend normal, für die Teams herrscht laut der VG-Mitteilung jedoch weiterhin Ausnahmezustand, der sehr anstrengend und belastend seit. Immer wieder müssten die Erzieherinnen auf neue Situationen und Entwicklungen reagieren und möglichst schnell alle Vorgaben umsetzen.