Am Sonntagmorgen kurz nach Mitternacht stürzte eine 14-jährige Schülerin von einem Kleinkraftrad. Unfallort war die Kaiserstraße, Höhe Gustav-Adolf-Platz. Nachdem sie sich aufgerappelt hatte, bat sie zwei hinzukommende Passantinnen, ihren Roller hinter ihr her nach Hause zu schieben. Ein weiterer Zeuge verständigte die Polizei. Die Polizeistreife stellte fest, dass der benutzte Roller dem Vater des Mädchens gehörte und die 14-Jährige keine Fahrerlaubnis besitzt.

Bei der Sachverhaltsaufnahme fiel das Mädchen laut Polizeibericht in einen Unfallschock, so dass ein Rettungswagen gerufen werden musste, der die Verletzte in die Klinik Kitzinger Land verbrachte. An dem Zweirad entstand durch den Sturz ein Lackschaden von 500 Euro. Die Gestürzte erlitt neben dem Schock noch Prellungen und Hautabschürfungen am Becken und an beiden Knien. Der getragene Schutzhelm, sowie eine Lederjacke haben vermutlich weitere Verletzungen verhindert. Der verbotene, nächtliche Ausflug hat dem Mädchen neben den Schmerzen noch ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingebracht.

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