- Hände gründlich waschen
- Gerätschaften und Fahrzeuge regelmäßig reinigen
- Futter und Einstreu sicher vor Wildvögeln lagern
- Füttern nur im Stall
- Kein Oberflächenwasser für die Tiere verwenden
- Schadnager gezielt bekämpfen
Mit diesen Maßnahmen, der sogenannten Biosicherheit, kann das Risiko einer Einschleppung des Virus stark reduziert werden. Außerdem sollten Geflügelhalter bei ungewöhnlich vielen toten Tieren umgehend eine Tierärztin oder einen Tierarzt informieren.
Schon drei verendete Tiere an einem Tag in kleinen Beständen gelten als Warnsignal. Zudem werden alle dem Landkreis bekannten Geflügelhaltungen rund um den Förmitzspeicher direkt vom Veterinäramt benachrichtigt. Auch für Bürgerinnen und Bürger gibt es Hinweise: Tote oder kranke Wildvögel sollten nicht angefasst werden. Wer tote Wasser- oder Greifvögel findet, kann dies dem Veterinäramt melden. Im Gebiet am Förmitzspeicher sollten Hunde vorsichtshalber angeleint werden. Nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts ist das Risiko für die Allgemeinheit sehr gering. Nur Menschen mit engem Kontakt zu infizierten Tieren könnten gefährdet sein. In Deutschland gab es bisher noch keine Übertragung auf Menschen.
Bei diesem Text handelt es sich um eine Pressemitteilung.
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