Die Kommunalwahl in Hof verlief nach Angaben der Stadt reibungslos. Eine Stichwahl zwischen Eva Döhla und Stefan Schmalfuß steht bevor.
33.230 wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger waren aufgerufen einen neuen Oberbürgermeister oder eine Oberbürgermeisterin sowie die 40 Mitglieder des Hofer Stadtrats zu wählen. Die Wahlbeteiligung lag bei 55,9 Prozent. Die Zahl der Urnenwähler und der Briefwähler war in etwa gleich hoch.
Die Auszählung der Stimmen in den 32 Wahllokalen und für die Briefwahl im Jean-Paul-Gymnasium mit insgesamt 340 Wahlhelfern dauerte bis tief in die Nacht hinein, da bei der Stadtratswahl die meisten Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit zum Verteilten der 40 Stimmen über Parteigrenzen hinweg stark ausnutzten. Das Wahlteam im Bürgerzentrum nahm die Unterlagen entgegen und führte mit Unterstützung der IT-Abteilung erste Prüfungen durch.
Für das Amt des Oberbürgermeisters / der Oberbürgermeisterin konnte im ersten Wahlgang keine absolute Mehrheit erreicht werden. Daher ist eine Stichwahl notwendig. Diese findet am Sonntag, 22. März 2026, zwischen Amtsinhaberin Eva Döhla (SPD) und Herausforderer Stefan Schmalfuß (CSU) statt.
Wenn bei der Beantragung der Briefwahlunterlagen für die Kommunalwahl am 8. März 2026 bereits angegeben wurde, dass bei einer eventuellen Stichwahl die Unterlagen ebenfalls übersandt werden sollen, erfolgt dies automatisch. Bei einer schriftlichen Beantragung mit dem Wahlbenachrichtigungsschreiben musste dies explizit angekreuzt werden. Bei einer Online-Beantragung war die Option generell vorangekreuzt und musste aktiv herausgenommen werden, falls es nicht gewünscht wurde. Für Fragen zur Kommunalwahl ist das Wahlamt erreichbar unter der Telefonnummer 09281 / 815 - 1460 oder per Mail an wahlen(a)stadt-hof.de.
Die Nachprüfarbeiten werden heute fortgesetzt, damit am Dienstag, 10. März 2026, das offizielle Ergebnis verkündet werden kann. Parallel dazu werden die umfangreichen Arbeiten für die Stichwahl koordiniert. "Die vielen Beteiligten an der Kommunalwahl haben angesichts der herausfordernden Arbeit eine großes Kompliment und Dankeschön verdient," so Gemeindewahlleiter Udo Jahreiß.
Bei diesem Text handelt es sich um eine Pressemitteilung.