Am Dienstag (14. September 2021) ist auf der A9 zwischen den Anschlussstellen Berg/Bad Steben und Naila/Selbitz das Zugfahrzeug eines Lastwagen in Brand geraten. Laut Bericht des Polizeipräsidiums Oberfranken bemerkte der Fahrer gegen 22 Uhr eine Rauchentwicklung im Motorraum und musste anhalten.

Er stieg aus, um einen möglichen Schaden zu begutachten - und kurze Zeit später stand das Führerhaus in Flammen. Der 56-Jähriger blieb unverletzt. Die Feuerwehr wurde hinzugerufen und konnte den Brand schnell löschen. Ein Übergreifen der Flammen auf die Ladung und den Anhänger des Lasters konnte ebenfalls verhindert werden. Da das Feuer jedoch im Baustellenbereich ausgebrochen war, kam es zu massiven Verkehrsbeeinträchtigungen.

Lastwagen-Brand auf A9 im Kreis Hof: 150.000 Euro Schaden durch Feuer

Die derzeit auf zwei Spuren reduzierte Autobahn in Fahrrichtung Süden musste wegen der Lösch- und Bergungsarbeiten komplett gesperrt werden. Das hatte ebenfalls Auswirkungen auf die Nordfahrbahn, wo bis kurz vor 02.00 Uhr ebenfalls nichts mehr ging. An beiden Anschlussstellen Berg/Bad Steben und Naila/Selbitz wurde der Verkehr von der Autobahnmeisterei ausgeleitet.

Die Strecke in Richtung Berlin konnte in der Nacht wieder freigegeben werden, während die Bergungs- und Aufräumarbeiten auf der südlichen Fahrbahn andauerten. Frühestens ab Mittwoch (15. September 2021) 6 Uhr rechnet die Polizei mit der Freigabe für den Verkehr. Der Gesamtschaden durch das Feuer wird auf etwa 150.000 Euro geschätzt.