Autofahrer stirbt nach Frontal-Crash in Oberfranken - Hubschrauber im Einsatz

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Im Landkreis Hof kam es am Dienstag (14. Juli 2026) zu einem tödlichen Unfall auf einer Landstraße. Jetzt sucht die Polizei nach Zeugen.

Am Dienstagnachmittag (14. Juli 2026) hat sich auf der Staatsstraße 2195 ein schwerer Frontalzusammenstoß ereignet, bei dem ein Mensch ums Leben kam, wie das Polizeipräsidium Oberfranken berichtet. Ein 71 Jahre alter Autofahrer starb nach dem Unfall an seinen schweren Verletzungen.

Gegen 15.30 Uhr fuhr ein 21 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Kulmbach mit seinem Seat von Helmbrechts nach Oberweißenbach. Auf Höhe der Pressecker Straße stieß er aus bislang ungeklärter Ursache frontal mit dem entgegenkommenden Smart eines 71-Jährigen zusammen, der ebenfalls aus dem Landkreis Kulmbach stammt. Beide Autos kamen danach im Straßengraben zum Stillstand, schreibt die Polizei. 

Tödlicher Unfall bei Helmbrechts: Erste Annahme der Polizei bestätigt sich nicht

Der 21-Jährige wurde leicht verletzt. Der 71-Jährige musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Dort starb er wenig später an seinen schweren Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth hat angeordnet, dass ein Sachverständiger die Klärung des Unfallhergangs unterstützt. Bislang ist laut Polizei unklar, wie es genau zu dem Unfall kam.

Die anfängliche Annahme, der 71-Jährige habe den Unfall verursacht, habe sich bei den bisherigen Ermittlungen nicht bestätigt, heißt es. Die Untersuchungen, vorrangig die gutachterliche Rekonstruktion des Ablaufs, dauern weiter an. Beide Fahrzeuge wurden zur weiteren Untersuchung sichergestellt. Der entstandene Sachschaden beträgt etwa 45.000 Euro.

Die Polizei sucht eine bislang unbekannte Zeugin, die sich kurz nach dem Zusammenstoß an der Unfallstelle aufgehalten haben soll. Auch andere Personen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich an die Polizeiinspektion Münchberg unter der Telefonnummer 09251/87004-0 zu wenden.

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Vorschaubild: © Philipp von Ditfurth/dpa