Am Ostersonntag (04. April 2021) ist es eggen 11.30 Uhr zu einem Auffahrunfall auf der Autobahn A9 bei Helmbrechts gekommen. Ursache dafür war ein 19-jähriger Autofahrer, der mit hoher Geschwindigkeit auf den vor ihm fahrenden Nissan auffuhr.

Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Nissan, in dem sich drei Personen befanden, über die gesamte Fahrbahn und prallte mehrfach gegen die Betonleitwand. Wie die Verkehrspolizeiinspektion Hof am Montag mitteilt,  kam der Wagen etwa 250 Meter weiter auf der linken Fahrspur zum Stehen. Auch der Wagen des 19-jährigen Unfallverursachers kam ins Schleudern und prallte ebenfalls gegen die Betonleitwand.

Auffahrunfall hinterlässt "Trümmerfeld" - Autobahn lange Zeit gesperrt

Bei dem Unfall wurden die 52-jährige Fahrerin des Nissans, sowie ihr 52-jähriger Ehemann leicht verletzt. Ihr achtjähriger Enkel, der sich ebenfalls in dem Wagen befand, erlitt einen Schock. Das Ehepaar wurde vom Bayerischen Roten Kreuz ins Krankenhaus gebracht.

Warum der 19-Jährige mit seinem Wagen auf die vor ihm fahrende Frau auffuhr, ist bislang noch unbekannt. Der entstandene Sachschaden liegt Schätzungen zufolge bei etwa 12.500 Euro. 

Der Unfall schränkte den Verkehr auf der A9 vorübergehend stark ein: "Durch das entstandene Trümmerfeld musste die Fahrbahn Richtung Norden komplett gesperrt werden", berichtet die Polizei. Mehrere Streifen der Verkehrspolizei Hof waren im Einsatz, die Feuerwehr Münchberg sicherte die Unfallstelle ab. Insgesamt war die A9 in Richtung Berlin etwa 90 Minuten lang nicht frei befahrbar.

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