Die Eltmanner Volleyballer fiebern auf ihren Auftritt in der Bamberger Brose Arena am 9. Februar hin. Bei der Partie der zweiten Volleyball-Bundesliga gegen TV/DJK Hammelburg hoffen die Heitec Volleys auf eine volle Halle. Das Frankenderby wird für die Zuschauer nun noch attraktiver: Die aktuell besten oberfränkischen Volleyballerinnen zeigen ihr Können: Im Vorspiel treffen ab 16 Uhr die volley.ballarinas Bamberg in einem Punktespiel der Regionalliga Südost auf den TSV Sonthofen.

"Das wird sicher ein unvergessliches Erlebnis", sagt Britta Lohneiß, die Mannschaftsverantwortliche des Bamberger Volleyball-Aushängeschildes. "Normalerweise spielen wir in der Schulturnhalle am Georgendamm vor etwa einhundert Zuschauern. Wir werden bestimmt ein wenig aufgeregt sein, wenn wir in so einer gigantischen Location versuchen, unser Bestes zu geben." Auch Diagonalangreiferin Nadine Rupp ist überzeugt: "Das wird sicher ein einmaliges und emotionales Saisonhighlight für uns alle. Zum Glück können wir vorher in der Arena trainieren."

Im Aktionstag "Faszination Volleyball" sehen alle Protagonisten die große Chance, den Volleyballsport neben Basketball in der Metropolregion in den öffentlichen Fokus zu stellen und stärker zu etablieren. Ein besonderes Ziel verfolgt dabei Rolf Werner, der Initiator der Veranstaltung und Manager der Heitec Volleys. Sein Team will in die Bundesliga. Er sieht in dem Event eine Generalprobe für die erste Liga: "Auf der einen Seite verlangt die deutsche Volleyball-Liga mit der Partie in einer Arena den Nachweis für unsere Erstligatauglichkeit. Auf der anderen Seite möchten wir wissen, ob Volleyball auf höchstem Niveau in der Metropolregion angenommen wird."

Mit Ehrgeiz, Engagement und enormen zeitlichen Aufwand verfolgt Rolf Werner seit Monaten seine Mission. Er möchte das weitgehend ehrenamtlich tätige Umfeld des Vereins aus Eltmann für den Sprung ins Volleyball-Oberhaus professionalisieren. Er forciert die Gründung einer Spielbetriebes GmbH und treibt die Vorlizenzierung bei der Deutschen Volleyball-Liga voran.

Um in die erste Liga aufzusteigen, müssen die Heitec Volleys nicht unbedingt Meister der zweiten Liga Süd werden, ein Platz unter den ersten 3 würde reichen. Denn bisher hat kein anderer Zweitligist sein Interesse am Volleyball-Oberhaus signalisiert. Doch Cheftrainer Marco Donat sprüht vor Tatendrang: "Wir haben den amtierenden Meister Grafing geschlagen, sind total heiß auf den Titel und möchten beweisen, dass wir die Besten in der zweiten Liga sind und den Aufstieg verdient haben."