In der Vorrunde wartete gleich zu Beginn der Lokalmatador und spätere deutsche Meister Reiner Gerks vom SV Ratzeburg auf Pit Panzer. Nach einer 2:0 Satz- und 7:4-Führung im dritten Durchgang verlor der junge Sander gegen den mit Noppenbelägen spielenden Abwehrspezialisten den Faden um musste sich knapp mit 2:3 beugen.
Trotz der Niederlage zum Auftakt ließ er sich in den anderen beiden Vorrundenspielen nicht beirren und siegte gegen Daniel Schlefing vom Westdeutschen und Sebastian Stumptner vom Pfälzischen Tischtennisverband jeweils mit 3:1. Panzer zog somit als Gruppenzweiter in die K.o.-Runde ein.

Überzeugend ins Achtelfinale

Im Achtelfinale wartet dann der zweite Lokalmatador, Marcus Möller aus Ratzeburg, auf den Sander. Durch sein konsequentes Angriffsspiel entschied Pit Panzer diese Begegnung problemlos mit 3:0 für sich. Angetrieben durch diesen Erfolg, spielte er sich in einen wahren Rausch und ließ im Viertelfinale seinem Gegner in einem sehenswerten Match mit 3:1 keine Chance.

Somit war der Einzug ins Halbfinale und die damit verbundene Medaille perfekt. Nun wartete mit Holger Knebel von der TG Solingen der amtierende deutsche Meister auf Panzer. In einem offenen Schlagabtausch drehte Panzer mit seinem schnellen Angriffsspiel gegen den Abwehrspieler einen 0:1-Satzrückstand in eine 2:1-Führung, ehe im vierten Abschnitt Knebel seine Routine ausspielte und auch mit einigen Tricks Panzer aus dem Spielfluss brachte. Trotzdem war die Freude über die Medaille riesig.