Zweimal haben sich die Heitec Volleys Eltmann in der Volleyball-Bundesliga an den größeren Clubs aus Friedrichshafen und Frankfurt versucht und ihre Erstligatauglichkeit getestet. Für einen Sieg reichte es noch nicht. Allerdings zeigte sich das Team von Cheftrainer Marco Donat bei der Heimpremiere am vergangenen Freitag gegen die United Volleys Frankfurt verbessert. Doch das erste Spiel in der Bamberger Brose Arena ging mit 1:3 verloren. Nun sind die Eltmanner am Mittwochabend um 19 Uhr bei den Netzhoppers Königs-Wusterhausen zu Gast.

Seit 2006 in der Volleyball-Bundesliga

Mit den gewonnen Erkenntnissen tritt der Aufsteiger in Brandenburg an, um gegen einen gleichwertigen Gegner zu bestehen. "Der Gegner ist für seine Heimstärke bekannt", weiß Heitec-Manager Rolf Werner. Die Netzhoppers Königs Wusterhausen sind seit 2006 eine feste Größe im Erstligabetrieb. Was den Club auszeichnet, ist die Fähigkeit, mit einem überschaubaren Etat auch den Spitzenteams der Liga immer wieder aufs Neue, Paroli zu bieten. Großen Anteil daran hat Cheftrainer Mirko Culic.

Der gebürtige Jugoslawe schafft es immer wieder, viele junge Spieler zusammenzubringen. Dabei helfen ihm bekannte ehemalige deutsche Nationalspieler, die vor allem aufgrund der räumlichen Nähe zu Berlin für die Netzhoppers antreten. Seit 2018 unterstützt der 33-jährige WM-Bronzemedaillengewinner Dirk Westphal das Team aus Königs Wustershausen auf der Außenposition. Der Einsatz von Mittelblocker Uchenna Ofoha ist dagegen noch ungewiss. Der 25-Jährige ist an der Hand verletzt. Er hat mir gesagt, dass er spielen will. Wie gut er es wirklich kann, werden wir sehen", wird Culic auf der vereinseigenen Website zitiert.

Doch Donat hat vor allem Westphal im Blick. "Wir haben am Wochenende das Spiel gegen Frankfurt analysiert, um uns auf Königs Wusterhausen einzustellen. Sicher haben wir Respekt vor dem Team von Mirko Culic, denn es ist eine solide Mannschaft um den alten Hasen Dirk Westphal herum. Trotzdem fahren wir nach Berlin, um dort Punkte mitzunehmen." Donat ist sich darüber bewusst, dass dies ein anspruchsvolles Ziel ist, aber er und sein Team möchten am späten Mittwochabend über erste Punkte jubeln können. Wie es klappen kann verrät Donat auch: "Wir müssen viel Druck im Aufschlag machen und mehr Qualität in der Annahme bringen."

TomᚠHalanda sieht Fortschritte bei den Heitec Volleys

Westphals Widersacher auf Seiten der Heitec Volley wird TomᚠHalanda sein. Der slowakische Außenangreifer blickt bereits jetzt auf eine längere Erfahrung in Europa zurück. Halanda sieht die Fortschritte, die sein neue Mannschaft mit jeder Begegnung mache: "Im ersten Saisonspiel gegen den VfB Friedrichshafen waren wir nicht so gut, sie haben uns eingeheizt und wir konnten noch nicht wirklich reagieren. Dagegen waren wir zuhause gegen die United Volleys Frankfurt schon besser: Da haben wir gezeigt, dass wir uns auch gegen die guten Teams behaupten können, wenn auch noch nicht mit der erforderlichen Konstanz."

Der Slowake weiß, wie wichtig die ersten Punkte für sein Team sind, sie würden die Mannschaft noch mehr zusammenschweißen.