Die Hawks haben sich für die anstehende Verzahnungsrunde verstärkt. Von den Höchstadt Alligators aus der Oberliga wechselt der 20-jährige Felix Ribarik nach Haßfurt. Trainer Martin Reichert kennt den gebürtigen Nürnberger bereits seit vielen Jahren und war dort von 2009 bis 2011 sein Trainer in der U14 des EHC 80. "Ich freue mich natürlich sehr, dass sich Felix für uns entschieden hat", ist Reichert von den Qualitäten des Verteidigers überzeugt. Erfahrung sammelte Ribarik auch in den Nachwuchsmannschaften des EV Regensburg (U16 und U18) sowie der Hamburger Young Freezers (U18).

In der Relegationsrunde zur Bayernliga wechselte Ribarik vor zwei Jahren schließlich nach Höchstadt, wo er zuletzt allerdings nicht mehr so viel Eiszeit erhielt, wie gewünscht. "Mir hat es in Höchstadt super gefallen. Aber ich möchte auch spielen", begründet Ribarik seinen Wechsel zum zwei Klassen tiefer spielenden ESC Haßfurt. Er freue sich zudem sehr, wieder von seinem Ex-Trainer Martin Reichert betreut zu werden. "Wir sind ziemlich auf gleicher Linie, was das Eishockey angeht."

Seine Stärken sieht Ribarik, der in der Saison 2013/2014 auch drei Einsätze in der U16-Nationalmannschaft hatte, "ganz klar hinten. Der klassische Verteidiger." Er bezeichnet sich als zweikampfstark und dominant in den Ecken. "Das ist praktisch mein Gebiet", sagt der Nürnberger. Aber auch nach vorne sei er gerne unterwegs. Aus seiner Zeit als Nachwuchsspieler kennt Ribarik noch einige Haßfurter Spieler, wie etwa Manuel Kurz oder Michael Stach. Auch deshalb sei ihm die Entscheidung für die Hawks sehr leicht gefallen.

Debüt in Verzahnungsrunde

Seinen Einstand gibt der junge Verteidiger allerdings nicht schon beim letzten Vorrundenauswärtsspiel in Vilshofen, sondern erst mit Beginn der Verzahnungsrunde am 11. Januar.